Anlagetipp Gold – Entwicklung des Goldpreises

Der Goldpreis ist für viele Anleger interessant, da sie Gold als sinnvolle Alternative zu einer Investition in Aktien und Wertpapiere im Allgemeinen sehen. Fakt ist, dass Gold nach wie vor eines der wichtigsten Edelmetalle ist und dass es im Gegensatz zu Aktien natürlich einen Eigenwert hat. Aktien stellen den Anteil an einer Firma dar und wenn die Firma Konkurs anmeldet und in die Firmenpleite geht, dann bedeutet dies, dass der Anteil am Unternehmen wertlos werden kann. Es ist also möglich, dass eine Aktie bis zu 100% an Wert verliert und die komplette Anlagesumme verloren ist. Bei einer Investition in Gold ist dies nicht unbedingt möglich. Das Edelmetall ist gefragt und wird es weiterhin bleiben, da es auf unserem Planeten Erde nur begrenzt zur Verfügung steht. Fakt ist, dass Gold in jedem Fall einen gewissen Wert hat, der Preis jedoch deutlich variieren kann – dieser hängt natürlich davon ab, wie gefragt Gold ist und wie es genutzt wird, bzw. wie der Finanzmarkt sich insgesamt entwickelt. Immer dann, wenn die Finanzen gerade eingebrochen sind und z.B. Staaten vor der Pleite standen und das Vertrauen in die Währung Euro oder andere Währungen sank, wurde mehr in Gold investiert. Auch andere Edelmetalle wie Silber, oder Kupfer und Platin sind als Anlageprodukt interessant und könnten genutzt werden.

 

Anlagetipp Gold – Chart der vergangenen 5 Jahre untersucht!

Der Chart für den Goldpreis der vergangenen 5 Jahre zeigt, dass es hier durchaus deutliche Unterschiede und Veränderungen gegeben hat. Im Jahr 2009 war Gold noch nicht so gefragt und der Preis für eine Feinunze lag bei rund 1.000 US Dollar. Bedingt durch die Finanzkrise und das steigende Misstrauen in die Welt der Finanzen und in die einzelnen Währungen kam es jedoch dazu, dass vermehrt in das Edelmetall Gold investiert wurde. Fakt ist, dass Gold sehr gefragt ist, wenn die Wirtschaft nicht mehr solide steht und das Misstrauen wächst. Sehr viele Anleger nutzen dann Gold als Anlageoption, da Gold einen eigenen Wert hat und als Edelmetall auf unserem Planeten sehr gefragt ist. Das liegt auch daran, dass Gold natürlich nur begrenzt vorrätig ist und die Nachfrage in der technischen Produktion (z.B. Smartphones und Automobile) weiter steigt. Der Preis je Feinunze Gold stieg bis zum Jahr 2011 auf knapp unter 1.900 US Dollar, ehe er sich wieder abkühlte und derzeit nach einer leichten Steigung bei rund 1.300 US Dollar je Feinunze liegt. Fakt ist, dass Gold nach wie vor gefragt ist und als Edelmetall immer gefragt sein wird. Schwankungen gibt es natürlich auch und ein Risiko muss auch berücksichtigt werden, wenn in Gold investiert wird.

 

Anlage Gold – langfristig interessant?

Langfristig interessant ist Gold sicherlich auch dadurch bedingt, dass es deutlich sicherer zu sein scheint, als es bei Aktien der Fall ist. Eine 100%ige Sicherheit gibt es bei keiner Anlageform und auch der Goldpreis kann starken Schwankungen unterliegen. Wer Geld investiert – egal in was – sollte immer berücksichtigen, wann er es wieder braucht.

3 Tipps: Wie finde ich ein gutes Girokonto?

Ein gutes Girokonto zu finden ist nicht leicht und bedingt dadurch, dass immer mehr Online Banken auf dem Markt sind, wissen die meisten Menschen nicht, auf was sie bei der Suche nach einem Girokonto achten müssen und woran sie überhaupt einen guten Anbieter für ein Girokonto erkennen können. Wir listen an dieser Stelle 3 Tipps auf, mit denen ein gutes Girokonto identifiziert werden kann. Das bedeutet natürlich nicht, dass diese Tipps alleine ausreichen, aber sie bilden eine gesunde Basis, um ein gutes Girokonto finden zu können. Bei Bedarf werden wir diesen Artikel erweitern, oder neue Artikel publizieren, in denen weitere Tipps veröffentlicht werden, wie ein gutes Girokonto gefunden werden könnte. Über das Internet bewerben die meisten Banken ihre Produkte, es gibt jedoch auch noch viele klassische Girokonten, die z.B. bei einer Filialbank abgeschlossen werden können und ebenfalls sehr attraktiv sind.

 

Tipp 1: Kontoführungsgebühren beachten!

Die Kontoführungsgebühren sind ein Punkt, der in jedem Fall beachtet werden muss, wenn ein Girokonto ausgewählt werden soll. Das liegt unter anderem daran, dass es längst nicht mehr modern ist, Konten mit Gebühren zu vermarkten und diese abzuschließen. Diverse Banken bieten interessante Girokonten ohne Kontoführungsgebühren an. Diese können online abgeschlossen und geführt werden und es ist noch nicht einmal ein Mindestgeldeingang erforderlich, damit die Girokonten kostenlos geführt werden können. Bei anderen Banken ist ein bestimmter Mindestgeldeingang z.B. 500 oder 800 Euro im Monat erforderlich, damit das Girokonto kostenlos geführt werden kann.

 

Tipp 2: Effektiver Jahreszinssatz beim Dispokredit beachten

Der Dispokredit wird gerade beim Girokonto nicht gerade selten genutzt. Die Zinsen, die hierfür anfallen sind jedoch stark unterschiedlich. Von 7,5 bis etwa 14% p.a. ist hier alles möglich. Wer den Dispo nutzen muss, der sollte in jedem Fall berücksichtigen, wie hoch der Zinssatz ist und bei welcher Bank er niedrig ist. Bei der DAB Bank gibt es den Dispokredit derzeit mit einem äußerst niedrigen Zinssatz in Höhe von gerade einmal 7,5% p.a. (Hier Konto der DAB Bank ansehen) Der Dispozins kann je nach Bank und Konto erhebliche Kosten verursachen.

 

Tipp 3: EC Girocard und Nutzungsmöglichkeiten beachten

Die EC Girocard wird von den meisten Banken kostenfrei zur Verfügung gestellt. Wichtig zu wissen ist jedoch, wo sie auch kostenlos eingesetzt werden kann. Der Cash Pool Verbund und diverse andere Verbunde sind hier gefragt. Fakt ist, dass z.B. die DAB Girokonto Kunden kostenlos eine EC Girocard bekommen und damit ohne Gebühren in Deutschland bei über 9.000 Geldautomaten Bargeld abheben können – zum Beispiel bei der Deutschen Bank, bei der Commerzbank, bei der Hypo Vereinsbank sowie bei der Postbank. Viele Online Banken treten im Verbund mit anderen Banken auf, so dass hier kostenlos mehrere Geldautomaten von anderen Instituten genutzt werden können.

Juli 2014 – Kreditvergabe bei Banken im Eurobereich erneut gesunken

Die Anzahl der Kredite, die in den Banken der Länder, die den Euro als gemeinsame Währung haben, vergeben, ist im Monat Juli 2014 weiterhin gesunken. Insgesamt sind 18 Länder innerhalb der Eurozone mit der Währung Euro ausgestattet. Die Anzahl der Darlehen, die im Monat Juli vergeben wurde, liegt im Schnitt um rund 1,6 Prozent unter dem Wert, der für den Vormonat Juni ermittelt wurde. Diese News wurden von der Agentur Reuters veröffentlicht. Es ist dabei insgesamt zu erwähnen, dass die Anzahl der Kredite, die vergeben wird, bereits seit einigen Monaten rückläufig ist. Viele Banken arbeiten mit Krediten und es werden immer weniger davon vergeben. Aus Sicht der europäischen Zentralbank ist dies natürlich nicht sehr attraktiv, was daran liegt, dass die Wirtschaft nur dann in Schwung gebracht werden kann, wenn viele Kredite im Umlauf sind und wenn die Firmen und Privatpersonen investieren und Waren konsumieren und kaufen. Gleiches gilt auch für Dienstleistungen – nur wenn der Handel funktioniert, ist es möglich, dass die Eurozone funktioniert. Wenn die Banken und auch die Privatanleger das Geld lieber auf ihren Konten parken, anstatt es in den Umlauf zu bringen und damit die Wirtschaft anzukurbeln, trägt dies dazu bei, dass die Konjunktur deutlich schwächelt.

 

Reaktion der EZB auf die drohende Flaute in der Kreditvergabe: Strafzins!

Die Maßnahmen der EZB auf die sinkende Kreditvergabe ist sehr unterschiedlich zu bewerten. Zunächst wurde der Leitzins deutlich gesenkt, was bedeutet, dass die Banken sich von der EZB zu sehr geringen Konditionen Gelder leihen konnten und somit auch die Konsumentenkredite deutlich niedriger und attraktiver wurden, als es noch vor einigen Jahren der Fall gewesen war. Derzeit wird allerdings überlegt, ob die EZB einen Strafzins einführt. Dieser soll dafür sorgen, dass die Banken ihr Geld lieber verleihen und somit die Wirtschaft wieder ankurbeln. Die Kreditvergabe soll gesteigert werden – die Gespräche über den Strafzins finden in den Monaten September und auch im Dezember 2014 bei der EZB statt.

 

Privatkredite attraktiv wie nie: Immobilienkäufer schauen sich um!

Gerade die Kredite für Privatpersonen, die zum Beispiel auf der Suche nach einer eigenen Wohnung, oder nach einem eigenen Haus sind, sind deutlich attraktiver geworden. Wer diese untereinander vergleichen möchte, der sollte dazu lediglich den effektiven Jahreszinssatz beachten. Dieser trägt dazu bei, dass die Kredite perfekt miteinander verglichen werden können. Wer sich online umschaut, der wird zum Teil Zinssätze im Bereich von unter 2,50% p.a. finden. Ebenfalls beachtet werden muss die Laufzeit und die Zusicherung dieses Zinssatzes.

Zahl der Arbeitslosen in Deutschland leicht im August 2014 gestiegen

Im Monat August 2014 ist die Anzahl der Arbeitslosen in Deutschland leicht gestiegen. Offiziell sind knapp über 2,9 Millionen Menschen in Deutschland auf der Suche nach einem Job. Damit liegt die Arbeitslosenquote aktuell bei einem Wert von 6,7 Prozent. Es ist laut Auskunft der Bundesagentur für Arbeit üblich, dass im Monat August die Anzahl der Arbeitslosen leicht steigt, jedoch ist es in diesem Jahr 2014 eine leicht höhere Steigerung gewesen, als es in den vergangenen Jahren der Fall gewesen ist. Fakt ist, dass etwa 30.000 Menschen mehr Arbeitslos gemeldet wurden, als es noch im Monat Juli 2014 der Fall gewesen ist. Der Schnitt über die Jahre war gemäß der Bundesagentur für Arbeit ein Plus von etwa 22.000 Arbeitslosen für den Monat August 2014. Es ist davon auszugehen, dass vor allem die Sommerferien dazu führen, dass die Arbeitslosenzahlen sich verändern. Gerade zu Beginn des Sommers sinkt die Anzahl der Arbeitslosen und Arbeitssuchenden Menschen meist ein wenig, da viele Arbeiter für die Saison gesucht werden. Gerade in den typischen Urlaubsorten an der Nordsee sowie an der deutschen Ostsee werden händeringend Saisonarbeiter gesucht, die sich um die Urlauber und Touristen kümmern und die entsprechende Aufgaben übernehmen. Wenn die Saison dann in der Regel gegen Ende August vorbei ist, werden viele dieser Arbeitsverhältnisse wieder aufgelöst, so dass die Anzahl der Arbeitssuchenden Menschen wieder leicht steigt.

 

Arbeit über das Internet suchen – HR Mitarbeiter nutzen Online Tools

Immer mehr Arbeitssuchende nutzen das Internet zur Suche nach einem neuen Job. Das liegt unter anderem daran, dass die meisten Firmen über ihre eigene Webseite, aber auch über diverse andere Webseiten Inserate schalten und Bewerbungsunterlagen kostengünstig in digitaler Form abgegeben werden können. Gerade bei großen DAX Unternehmen ist es inzwischen üblich, dass Bewerbungen online eingereicht werden können. Häufig ist es gar nicht mehr möglich, dass die Bewerbung auf dem schriftlichen Weg per Post zugestellt wird, da die komplette Administration der Bewerber und das Auswahlverfahren digital durchgeführt werden. Die zuständigen HR Mitarbeiter nutzen dafür umfangreiche Tools, in denen die Lebensläufe und Unterlagen der Bewerber eingesehen werden. Häufig werden die Unterlagen als .word und als .pdf Datei hochgeladen. Ebenfalls ermöglicht diese digitale Form der Bewerbung, dass die Bewerber schneller eine Rückmeldung erhalten. Viele große Firmen stellen Bewerber kaum während der Sommerpause ein, da viele Mitarbeiter auch aus der HR Abteilung Urlaub haben – dies gilt natürlich auch für die DAX Unternehmen.

Streikt bei Germanwings? – Auswirkungen auf die Lufthansa? was macht die Aktie?

Aktionäre der Lufthansa hatten es in den vergangenen Tagen nicht gerade leicht. Die Aktie konnte zwar wieder ein wenig an Boden gutmachen, doch jetzt droht neuer Ärger. Rückblick: Vor wenigen Monaten noch lag der Kurs der Aktie der Lufthansa bei etwa 18 bis 19 Euro, bevor es zu einem massiven Kursverlust auf gerade einmal 12 Euro kam. Aktuell liegt der Kurs bei etwa 13 Euro, jedoch noch immer weiter unter dem Hoch von damals 18 bis 19 Euro. Fakt ist, dass derzeit Streikt bei der Lufthansa Tochter Germanwings für Freitag, den 29.08.2014 angekündigt wurden, wenn die Verhandlungen mit dem Konzern ohne Ergebnis verlaufen sollten. Für die Fluggäste heißt dies, dass bis zu 200 Flüge ausfallen könnten, oder nur mit großer Verspätung starten werden. Die Piloten fordern im Bereich der Übergangsrente eine bessere Regelung und für die verhandelt die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit am heutigen Donnerstag, den 28.08.2014 mit der Lufthansa. Wenn es heute zu einer Einigung kommt, so ist es natürlich möglich, dass am Freitag, den 29.08. nicht gestreikt wird – ob dies der Fall ist, bleibt jedoch abzuwarten.

 

Über 5.00 Piloten hoffen in den Gesellschaften auf bessere Ergebnisse

Der Tarifstreit der Piloten dreht sich diesmal vor allem um die Übergangsrente der Piloten bei der Lufthansa. Davon sind über 5.000 Piloten in den diversen Teilkonzernen betroffen. Die Piloten arbeiten in der Regel für die Lufthansa, für Lufthansa Cargo, oder auch für die Tochter Germanwings, die vor allem am Flughafen Köln Bonn stark vertreten ist. Derzeit sind wie bei vielen Verhandlungen in dieser Branche die Fronten noch verhärtet – es bleibt abzuwarten, ob am heutigen Donnerstag eine Einigung erzielt werden kann.

 

Aktie der Lufthansa bleibt spannend – Zukunft ungewiss!?!

Welche Auswirkungen ein Streik hat, bleibt abzuwarten. Gerade die Aktionäre der Lufthansa sind sich derzeit unsicher, in welche Richtung sich das Papier weiterentwickeln wird. Viele Aktionäre haben das Papier vor einiger Zeit im Bereich von 8 bis 10 Euro gekauft und mit Spannung die Kursentwicklung auf 18 bis 19 Euro verfolgt. Der Kurssturz auf 12 Euro war überraschend und für die meisten Aktionäre nicht absehbar. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiter entwickelt und mit welchen Konsequenzen zu rechnen ist. Historisch niedrige Aktienkurse bei der Lufthansa bedeuten meist einen Kurs von 8 bis 10 Euro. In diesem Bereich decken sich viele Anleger mit Aktien ein, da sie langfristig auf eine Steigerung des Kurses hoffen. Fakt ist, dass der Kauf von Aktien in jedem Preissegment mit einem Risiko verbunden ist, was zu berücksichtigen ist.

Portugisische Banco Espirito Santo wird gerettet!

Die Nachricht wurde zu Beginn des Monats August in den Medien verbreitet. Die aus Portugal stammende Bank BES, ausgeschrieben Banco Espirito Santo wird gerettet und arbeitet bereits seit dem 4. August 2014 unter dem Namen Novo Banco, was soviel wie Neue Bank bedeutet. Die Bank aus Portugal ist finanziell bereits seit längerem Angeschlagen und benötigte zuletzt eine Finanzspritze in Höhe von 4,9 Milliarden Euro, welche durch den Staat Portugal vergeben wurde, der selbst in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Fakt ist, dass in der Nacht von Sonntag, dem 3. August 2014 auf Montag, den 4. August 2014 die Nachricht von der Rettung der spanischen Banco Espirito Santo durch Carlos Costa bekannt gegeben wurde. Die bisherige BES wird dabei in zwei Teile gesplittet und abgewickelt. Vor allem die Kredite und Kundeneinlagen bleiben erhalten, alle Geschäfte mit großen Forderungen gegenüber der BES und mit negativen Potentialen werden in einem zweiten Teil abgewickelt. Es wird versucht, nun eine neue Bank aufzubauen, die solide steht und keine negativen Entwicklungen und Tendenzen hat.

Bankenrettung in Europa

Bankenrettung in Europa


 

Internationale Gemeinschaft unterstützt die Bank durch Kreditlinie aus Hilfspaket

Im Jahr 2011 wurde bereits ein Hilfspaket über eine Summe von insgesamt 12 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Derzeit sind von diesem Paket etwa 6 Milliarden Euro übrig. Es sollt eine Summe von rund 4 Milliarden Euro verwendet werden, um die BES aus Portugal zu retten und dafür zu sorgen, dass die liquiden Mittel erhalten bleiben. Fakt ist, dass die Hilfspakete nach wie vor notwendig sind und nicht nur der Staat, sondern auch private Investoren hier anlegen und investieren können. Es sollte erwähnt werden, dass das Risiko in diesem Bereich sehr hoch ist. Hohe Gewinne werden zwar in Aussicht gestellt, jedoch ist es durchaus möglich, dass auch Totalverluste realisiert werden können.

 

Wie kam es zum Engpass der Banco Espirito Santo 2014?

Zu Beginn des Jahres 2014 hatte die Bank noch einen Finanzpuffer von einigen Milliarden Euro. Bedingt dadurch, dass im ersten Halbjahr 2014 jedoch ein finanzieller Verlust in Höhe von insgesamt 3,6 Milliarden Euro erfahren wurde, war dieser Puffer komplett ausgebraucht. An der Bank war zu einem großen Teil die Gründerfamilie über eine Beteiligungsgesellschaft ESFG beteiligt, aber auch die aus Frankreich stammende Credit Argicole Bank war an der BES zu insgesamt 15% beteiligt und trägt und einen großen Verlust.

Aktien und Geldanlagen 2014 – was ist wirklich sicher?

Viele Anleger kaufen sich gerne Aktien, um hier ihr Geld anzulegen, da sie der Meinung sind, dass sie mit Aktien nicht viel falsch machen können und dass hier wirklich hohe Gewinne möglich sind. In der Tat ist es möglich, dass mit Aktien und auch mit binären Optionen sowie mit CFD Produkten enorm hohe Gewinne realisiert werden können. Fakt ist dabei jedoch auch, dass es mit Aktien durchaus der Fall sein kann, dass auch hohe Verluste realisiert werden können, oder dass die Aktionäre eine lange Zeit lang leiden müssen, bevor sie dann endlich die erhofften Gewinne bekommen und diese realisieren können, in dem sie die Aktien wieder verkaufen. Fakt ist, dass viele Geldanlagen für das Jahr 2014 heftig diskutiert wurden und dazu nicht nur Aktien, sondern auch Tagesgeldkonten und andere Anlagekonten zählen. Bedingt dadurch, dass die Zinsen derzeit allgemein niedrig sind, führt dies dazu, dass traditionelle Anlagen wie Sparbücher und auch Festgeldkonten kaum noch beachtet werden. Mit Renditen von etwa 1 bis 2 % pro Jahr sind diese kaum attraktiv, denn viele Aktien bieten zum Beispiel weitaus höhere Dividenden und Auszahlungen an, als es hier der Fall ist.

Aktien Tagesgeld und Festgeld

Aktien Tagesgeld und Festgeld

 

Dividende meist höher als Tagesgeld und Festgeldrendite

Die Renditen bei der Zahlung einer Dividende sind meist deutlich höher, als es der Fall ist, wenn Anleger sich für Tagesgeldkonten, oder für das Festgeldkonto entscheiden. Fakt ist, dass viele Tagesgeldkonten zwar sicher sind und Sicherheit bis zu einer Anlagesumme von 100.000 Euro garantieren, jedoch in der Praxis diese Summe überschritten werden kann und dann auf mehrere Konten verteilt werden sollte. Es ist gar nicht so leicht, entsprechende Gelder auf mehrere attraktive Tagesgeldkonten zu verteilen, da diese natürlich auch gewisse Unsicherheiten beherbergen und hier auch Zinsen gesenkt werden können. Wer sich im Internet umschaut, der wird schnell merken, dass viele Aktien nicht nur wegen des Kurspotentials interessant sind, sondern auch wegen der Dividende, die hier erreicht werden kann.

 

Dividende und Kurspotential – was ist interessanter?

Ob die Dividende oder das Kurspotential beachtet werden sollte, hängt natürlich vom jeweiligen Kursstand ab. Viele Aktien haben interessante Kurse, sprich Kaufkurse und bieten gleichzeitig eine attraktive Dividende. Wer es schafft, solch ein Papier zu identifizieren und gleichzeitig eine positive Zukunft für die Aktie vorhersagen kann, der sollte sich überlegen, ob er in dieses Papier investiert. Ebenfalls ist es jedoch möglich, dass eine Aktie attraktiv bewertet ist, bzw. recht günstig gekauft werden kann, jedoch unter dem Strich keine Dividende erzielt werden kann, weil das Unternehmen selbst keine Dividende zahlt, sondern lieber das Geld neu investiert. Es sollte daher immer berücksichtigt werden, was unter dem Strich mehr bringt: eine hohe Dividende, oder als Alternative zum Beispiel eine Aktie, die stark ansteigen kann – beides ist unter dem Strich attraktiv, die Kombination jedoch ist das, nach dem die meisten Anleger suchen.

Binäre Optionen – Sicherheit und Risiko in einer Hand

Der Handel mit so genannten binären Optionen ist sehr unterschiedlich zu bewerten. Auf der einen Seite gibt es deutliche Risiken, auf der anderen Seite gibt es die Chance, zum Teil sehr hohe Geldsummen zu gewinnen und wirklich hohe Gewinne realisieren zu können und das in kurzer Zeit. Es ist allerdings offen und ehrlich kommuniziert auch genau so gut möglich, dass durch den Handel mit binären Optionen jede Menge an Geld verloren gehen kann. Dies ist zum Beispiel möglich, wenn bei einer binären Option einfach falsch getippt wird. Grundsätzlich geht es bei den binären Optionen darum, dass darauf getippt wird, ob ein bestimmtes Ereignis eintritt, oder ob es nicht eintritt. Es kann mit gewissen Wahrscheinlichkeiten und einem gewissen Risiko darauf getippt werden, ob etwas eintrifft, oder ob es nicht eintrifft. Dabei handelt es sich in der Regel um Kursstände von Aktien, oder von Firmen sowie von Rohstoffen zu einem gewissen Stichtag. Je nachdem, zu welcher Wahrscheinlichkeit ein gewisses Ereignis eintreffen kann, ist es also möglich, dass ein gewisser Gewinn erzielt werden kann, der natürlich auch zu versteuern ist. Fakt ist, dass die Ereignisse negativer oder positiver Natur sein können. Es ist also auch möglich, dass gegen ein bestimmtes Ereignis gewettet werden kann.

 

Beispiele für binäre Optionen

Ein beliebtes Beispiel für eine binäre Option ist der Stand des DAX zu einem gewissen Stichtag. Dabei geht es einfach darum, dass zum Beispiel am Tag X, welcher wenige Tage, aber auch einige Monate weit weg sein kann, der DAX über, oder unter einem bestimmten Wert liegen kann. Im Rahmen der binären Option wird für beide Szenarien ein Risiko bestimmt und natürlich eine potentielle Gewinnsumme, die erreicht werden kann, wenn das Szenario eintrifft. Wenn es also dazu kommt, dass der DAX am Tag X den gesetzten Wert überschreitet und darauf im Rahmen der Option getippt wurde, kann der Anleger somit einen vorher definierten Betrag verdienen. Sollte das Szenario nicht eintreten und der Anleger hat darauf gesetzt, dass es eintritt, so ist die komplette Anlagesumme verloren und steht dem Anleger nicht mehr zur Verfügung. Das Risiko bei einer binären Option besteht also immer darin, dass die komplette Anlagesumme verloren gehen kann. Es gibt jedoch die Möglichkeit, zum Teil eine Art „Versicherung“ abzuschließen. Diese hat den Vorteil, dass auch bei einem Verlust ein gewisser prozentualer Anteil noch bleibt. Allerdings muss dieser z.B. bei einem Gewinn auch als „Gebühr“ für die Versicherung bezahlt werden.

Aktien News und Themen – warum der Dax interessant bleibt

Der Dax geriet vor wenigen Tagen heftig ins Wanken und konnte sich zuletzt bei einem Wert von etwa 9.100 Punkten stabilisieren. Dabei ist anzumerken, dass es durchaus der Fall sein kann, dass der deutsche Leitindex weiter in den Keller geht, aber auch wieder in Richtung 10.000er Marke steigen wird. Es sollte erwähnt werden, dass grundsätzlich alles offen ist, allerdings auf der gesamten Welt viele Krisen und Herde sind, die dafür sorgen können, dass der Dax schnell in eine bestimmte Richtung wandert. Derzeit gibt es von vielen Unternehmen die Quartalszahlen, welche zum Teil negativ, zum Teil positive Auswirkungen haben werden. Gerade dann, wenn die großen DAX Konzerne negative Zahlen publizieren bedeutet dies in der Regel auch, dass die Kurse schwanken und wenn die Gesamtaussicht negativ ist, heißt dies meist auch, dass einzelne Aktien schneller sinken werden. In der jüngsten Vergangenheit gab es vor allem bei den Firmen Adidas, Deutsche Lufthansa sowie bei der Deutschen Bank, aber auch vor wenigen Tagen bei Henkel zum Teil größere Kurseinbußen. Dies hatte meist damit zu tun, dass die Aktien selbst zwar nach wie vor interessant sind, die Gesamtprognose der Firmen jedoch nicht mehr. Am 14.08.2014 wurde zudem auch die Prognose der Firma K+S ein wenig nach unten geschraubt, bzw. die Anleger wurden damit konfrontiert, dass das Unternehmen bedingt durch die niedrigen Preise für Kali Düngemittel weiter deutlich kleinere Brötchen backen muss, als es noch vor ein paar Jahren der Fall gewesen ist.

 

Prognosen und Hoffnungen – Aktien bleiben interessant

Aktien bleiben als Anlageoption weiterhin interessant und zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie langfristig steigen können und z.B. eine attraktive Dividende auszahlen. Zu den Firmen, die nachhaltig in den vergangenen Jahren eine gute und attraktive Dividende gezahlt haben, zählt unter anderem die Münchener Rück Versicherung. Diese zahlt eine recht attraktive Dividende aus und wirbt damit, dass diese über die letzten Jahre nie gesenkt wurde. Anleger können also ruhigen Gewissens auf die Dividende hoffen. Es muss jedoch auch erwähnt werden, dass eine Dividende nicht für das Unternehmen verpflichtend ist. Es kann also durchaus der Fall sein, dass die Kurse sinken und dass z.B. ein Unternehmen keine Dividende mehr zahlt, da die Einnahmen gerade schlecht sind, oder da es andere finanzielle Engpässe gibt.

Aktie Deutsche Lufthansa August 2014

Die Aktie der deutschen Lufthansa ist in den vergangenen Tagen deutlich nach unten gewandert und innerhalb der letzten 2 bis 3 Monate mussten die Anleger deutliche Verluste hinnehmen. Die Aktie, die vor kurzem noch bei knapp unter 20 Euro notierte, steht derzeit bei einem Wert von rund 12,50 Euro und liegt damit deutlich unter dem einstigen Höchststand, der noch vor kurzem erreicht wurde. Die Deutsche Lufthansa ist ein deutscher Premium Flieger, der bereit seit vielen Jahren immer wieder Schwankungen im Aktienmarkt unterlegen war. Im Vergleich der letzten 5 Jahre lag die Deutsche Lufthansa Aktie mehrmals im Bereich von deutlich unter 10 Euro. Kaufkurse von etwa 8 Euro waren ohne Probleme für eine Zeit lang möglich, ehe der Kranich wieder auf Kurse von deutlich über 10 Euro anstieg. Auch heute sinkt die Aktie der Lufthansa im allgemeinen Sog der Krisen und der Niederschläge am Dax weiter nach unten. Es ist möglich, dass auch der aktuelle Wert von 12 Euro in der Zukunft weiter unterschritten wird. Der deutsche Aktienindex DAX war erst vor kurzem noch bei einem Wert von über 10.000 Zählern angelangt, heute liegt er bei aktuell 8.950 Zählern, was deutlich unter dem einstiegen Maximum Stand ist, der noch vor einigen Wochen gezählt werden konnte.

 

Lufthansa Aktie

Lufthansa Aktie


 

Deutsche Lufthansa – Sparmaßnahmen stehen auf der Tagesordnung

Auf der Tagesordnung der deutschen Lufthansa stehen viele Sparmaßnahmen und es wird versucht, die Kosten weiter zu reduzieren. Die Lufthansa genießt in Deutschland einen exzellenten Ruf und zählt zu den Airlines, die besonders gefragt sind. Gerade bei internationalen Flügen, aber auch im Bereich Transport sowie bei innerdeutschen Flügen zählen die Kunden auf die deutsche Airline, die bereits seit vielen Jahrzehnten auf dem Markt existiert.

 

Generelle Marktabkühlung – wohin führen die Aktien?

Der Aktienmarkt ist derzeit generell im freien Fall. Viele Aktien, darunter nicht nur die deutsche Lufthansa, sondern auch Konzerne wie Adidas, oder auch die Deutsche Bank mussten in jüngster Zeit massive Kursverluste hinnehmen und sind deutlich weniger Wert, als es noch vor ein paar Wochen der Fall gewesen ist. Wohin die Reise der Aktien in der Zukunft geht bleibt weiter offen. Viele Papiere sind deutlich abgesackt, die Krise in Russland spitzt sich weiter zu und diverse Import / Exportverbote tragen bereits dazu bei, dass die Zahlen der Konzerne schlechter werden und womöglich die Wirtschaft sich allgemein abkühlt, wenn nicht bald eine Lösung herkommt.