Kennen Sie sichere Aktien?

Sichere Aktien gibt es nicht! Definitiv muss an dieser Stelle die Illusion eines Wertpapieres genommen werden, dass dauerhaft existiert, dass immer Gewinne schreibt und dass zu 100% sicher ist. Aktien sind in jedem Fall eine Geldanlage, die wirklich mit Risiko zu betrachten sind und bei denen schnelle Gewinne, aber mindestens genau so schnelle Verluste eingefahren werden können. Sicherheit und Aktien sind Wörter, die zwar immer wieder verwendet werden, jedoch gibt es keine ultimative Sicherheit. Es gibt jedoch Tricks und Tipps, wie Aktionäre sich gegen zu hohe Verluste absichern können. Ein Beispiel stellt hier das so genannte Stop Loss Trailing dar, welches im letzten Abschnitt des Textes erklärt wird. Zunächst jedoch etwas grundsätzliches zum Traden mit Aktien. Wert Wertpapiere erwirbt, kauft Anteile an einem Unternehmen. Die Wertpapiere werden bei einer Bank im Depot gehalten, gehören allerdings nicht der Bank und wenn die Bank Pleite macht, bleiben die Wertpapiere weiterhin existent. Bedingt durch den Kauf von Anteilen an einem Unternehmen ist es möglich, in diesem Unternehmen mit zu entscheiden. Das bedeutet, dass z.B. an der Hauptversammlung der Aktionäre teilgenommen werden darf und bei Abstimmungen mitgemacht werden darf.

 

Dividende und Aktien

Dividenden sind freiwillige Zahlungen der Firmen an ihre Aktionäre. Viele deutsche Unternehmen zahlen einmal im Jahr eine Dividende an die Aktionäre aus. Diese wird häufig mit einer gewissen Rendite beschrieben. Am Tag nach der Ausschüttung wird der Aktienkurs um die Summe der Dividende nach unten geschraubt, bzw. korrigiert. Dividenden sind vor allem für langfristige Anleger interessant, da bei der Zahlung einer Dividende keine Kauf- oder Verkaufsgebühren bezahlt werden müssen.

 

Stop Loss Trailing

Das Stop Loss Trailing ist eine Möglichkeit, wie computergestützt der Verlust im Handel mit Aktien eingedämmt werden kann. Angenommen eine Aktie wird gekauft und ins Depot gelegt. Der Handel beginnt und der Wert des Papieres steigt um 30% innerhalb der nächsten Monate. Das bedeutet dann, dass ein satter Gewinn winken würde, wenn die Aktie verkauft wird – zu beachten ist jedoch: Es ist auch möglich, dass die Aktie weiter steigt, genauso gut kann sie jedoch Fall. Hier ist es wichtig sich abzusichern, z.B. über Stop Loss Trailing, eine Funktion, mit welcher Limits gesetzt werden können. Es kann z.B. bei vielen Brokern eingestellt werden, dass die Aktie vom während der Laufzeit höchsten Kurs maximal 10% Abschlag erleiden darf, bevor sie automatisch verkauft wird. Somit kann eine gewisse Mindestgewinnsumme gesichert werden. Bedingt durch den Abstand von 10% findet eine Anpassung an höhere Aktienkurse automatisch statt.