Depot 2016 eröffnen – kostenlos über das Internet?

Wer 2016 ein Depot eröffnen möchte, kann dies problemlos über das Internet tun. Die meisten Depots werden inzwischen wahrscheinlich online eröffnet, was auch daran liegt, dass dies sehr leicht ist. Es dauert nur ein paar Minuten, bis z.B. über einen Vergleichsrechner ein gutes Depot gefunden ist. In vielen Fällen kann dieses sogar komplett ohne Depotführungsgebühren geführt werden, was dazu beiträgt, dass die Verwaltung sehr leicht ist. Auch im Jahr 2016 werden sich viele Fragen – wo bekomme ich ein kostenloses Depot? Im Internet bieten einigen Online Broker ein Depot ohne Führungsgebühren an. Auch bei den Orderkosten sind diese meist attraktiver, als es bei anderen Banken der Fall ist. Viele Online Broker bieten z.B. pauschale Ordergebühren an, oder für bestimmte Märkte, wie z.B. Xetra und DAX Aktien die Option, zu einer Art Pauschale zu Handeln.

 

Ordergebühren bei Depots im Internet

Die Ordergebühren sollten unbedingt verglichen werden. Gerade für Aktionäre, die viel handeln ist es wichtig, dass diese nicht zu hoch sind. Bei den meisten Brokern gibt es entweder für einen Trade (Kauf oder Verkauf) einen pauschalen Wert, oder eine Limitierung was den maximalen und den minimalen Preis angeht. Es lohnt sich in jedem Fall anhand einiger Beispielrechnungen die Gebühren zu vergleichen. Häufig gibt es für Neukunden auch Depot Wechsler Angebote, bei denen diese Geld sparen können, oder sogar ein Startguthaben gutgeschrieben bekommen. Dieses kann z.B. in Form von Freibeträgen bzw. in Form von Euro gestaltet werden, oder auch in Form von so genannten Freetrades. Freetrades sind Order, bei denen keine Gebühren anfallen. Die Gebühren für das Trading fallen normalerweise beim Kauf und beim Verkauf von Aktien an. Hier einige Punkte, die bei der Depoteröffnung beachtet werden sollten

 

  • Depotgrundgebühr
  • Orderkosten
  • Freetrades, Rabatte und Pauschalpreise
  • Bedienbarkeit per Online Banking und App

 

Wer einen praktischen Rechner zum Vergleich der Depotgebühren sucht, findet diesen unterhalb des Artikels. Der Kauf und der Handel mit Aktien sind mit einer Spekulation gleichzusetzen. Das bedeutet, dass es ein Risiko birgt, mit Aktien zu Handeln. Es ist zwar möglich, dass hohe Gewinne erzielt werden können, aber auch Verluste sind möglich bis hin zur Pleite, bzw. zum Totalverlust durch eine Firmeninsolvenz.

Aktientipps 2016 – wer nach 2015 auch 2016 attraktive Dividenden auszahlt?

Aktientipps für das Jahre 2016 festzulegen ist gar nicht so leicht, denn im Jahr 2015 wissen viele noch nicht, wie es 2016 an der Börse weiter geht. Fakt ist, dass es durchaus der Fall sein kann, dass der DAX auch 2016 weiter steigt, wenn es z.B. weiterhin Kapital zu niedrigen Zinsen gibt und die EZB viele Papiere aufkauft und frisches Geld in die Märkte pumpt. Unter dem Strich betrachtet gibt es natürlich keine Garantie dafür, dass die Aktien auch 2016 steigen – ein Verlust, bzw. ein Crash kann in 2016 genau so gut auftreten. Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, wie sich die Börse entwickelt und natürlich auch ein Auge darauf geworfen werden, bei welchen Aktien attraktive Dividenden und Renditen möglich sind. Es gibt einige Aktien von Unternehmen, die im Jahr 2015 attraktive Gewinne erzielen werden und daher vielleicht für das Geschäftsjahr 2015 im darauf folgenden Jahr 2016 eine hohe Dividende auszahlen werden. Wir listen in diesem Artikel einige Unternehmen auf, die eine attraktive Dividende auszahlen könnten – garantieren können wir dies natürlich nicht. Jeder Aktionär sollte sich daher sein eigenes Bild machen und selbst urteilen.

 

Wer könnte 2016 eine hohe Dividende auszahlen?

Viele deutsche Unternehmen im DAX, aber auch im MDAX sowie im TecDAX oder SDAX sind dafür bekannt, dass sie seit Jahren Dividenden auszahlen und zwar zum Teil sehr attraktive. Wir nennen einige Unternehmen, bei denen wir hoffen, dass auch 2016 eine gute Dividende ausgezahlt wird – versprechen können wir jedoch nichts.

 

  1. Drillisch AG
  2. Münchener Rück Versicherung
  3. Daimler AG
  4. Telekom AG
  5. Allianz Versicherung AG

 

Die genannten Unternehmen waren auch in den vergangenen Jahren dafür bekannt, dass sie stabile und gute Dividenden gezahlt haben. Im Laufe des Jahres 2015 war bis zur Hälfte des Jahres noch nicht bekannt geworden, dass eines der Unternehmen Probleme hat, oder in Zukunft keine Dividende auszahlen wird. Viele Anleger könnten also darauf hoffen, hier 2016 eine gute Dividende zu erhalten. Bei der Drillisch AG wird für das Jahr 2014 im Jahr 2015 eine Dividende in Höhe von 1,70 Euro je Aktie ausgezahlt. Dabei wurde verkündet, dass im nächsten Jahr eine Dividende in mindestens der gleichen Höhe möglich wird, was Anleger natürlich optimistisch stimmt.

 

Depot für die Dividende online eröffnen

Um eine Dividende zu bekommen ist es notwendig, dass ein Depot eröffnet wird. Dieses kann zum Beispiel über das Internet über unseren Depot Vergleich eröffnet werden. Der Vergleichsrechner ist leicht zu bedienen und befindet sich am Ende dieser Seite. Die Eröffnung dauert meist nur ein paar Tage und kann direkt über das Internet beantragt werden.

Autobauer Aktie auf Rekordniveau – 90 Euro Marke erneut gesprengt

Die Daimler AG konnte im Jahr 2015 in den ersten Monaten ihren Umsatz deutlich steigern. Vor allem die neuen PKW Modelle sind sehr gefragt und somit kann auch der Gewinn deutlich gesteigert werden. Neue Produkte sowie Effizienzprogramme sorgen dafür, dass Daimler auf Kurs gebracht wird. In den kommenden Jahren will der Autobauer weiter wachsen und neue Modelle auf dem Markt platzieren. Die Daimler Aktie steigt auf über 90 Euro und viele Aktionäre freuen sich nicht nur über den attraktiven Aktienkurs, sondern auch über die attraktive Dividende. Diese beläuft sich für das Geschäftsjahr 2014 auf einen Wert von rund 2,45 Euro je Aktie – deutlich mehr, als es in den vorherigen Jahren der Fall gewesen ist. Viele Aktionäre hoffen darauf, dass Daimler weiter wächst und die Dividende auch für das Geschäftsjahr 2015 weiter steigen wird (Infos bei Investor Relations Daimler). Wir geben an dieser Stelle einen Überblick über die Höhe der Dividendenzahlung bei Daimler in den vergangenen Jahren.

 

Wie hoch ist die Dividende bei der Daimler AG? Eine Übersicht: Geschäftsjahr – Dividende in Euro

 

  • 2014 – 2,45€
  • 2013 – 2,25€
  • 2012 – 2,20€
  • 2011 – 2,20€
  • 2010 – 1,85€

 

Die Daimler AG zahlt seit einigen Jahren eine attraktive und wachsende Dividende aus. Viele Aktionäre, die derzeit investiert sind, werden wohl weiter dabei bleiben, denn es ist nicht abzusehen, dass die Aktie wieder sinken wird. Wer Daimler Aktien gekauft hat, fragt sich natürlich, wie er die Dividende gutgeschrieben bekommt. Wir erklären dies in diesem Ratgebertext in einem eigenen Absatz.

 

Wie bekomme ich die Daimler Dividende gutgeschrieben?

Um die Dividende von Daimler zu erhalten ist es lediglich erforderlich, dass die Aktie zum Zeitpunkt der Dividendenzahlung im Depot liegt. Für jede Aktie gibt es dann die auf der Hauptversammlung beschlossene Dividende. Diese wird automatisch auf das Verrechnungskonto bei der depotführenden Bank gutgeschrieben. Die Besteuerung (Abgeltungssteuer, Soli und ggf. Kirchensteuer) findet ebenfalls automatisch statt, so dass der Aktionär nichts weiter tun braucht und die komplette Summe der Dividendenzahlung abzgl. Steuern nutzen kann. Wer ein Depot sucht, um Daimler Aktien und andere Aktien zu verwalten, kann dies problemlos über unsere Seite abschließen (Infos zum Depotvergleich). Der Depotrechner am Ende dieser Seite bietet eine große Übersicht über zum Teil kostenlose Depots, die online eröffnet und geführt werden können. Bis ein online eröffnetes Depot geführt und bedient werden kann, dauert es meist nur ein paar Tage.

Telefonkonzern – neue Rekordmarke von 43 Euro im April 2015 geknackt

Die Aktie der Drillisch AG knackt nach wie vor einen Rekord nach dem anderen. Im Monat April 2015 wurde der Wert von 43 Euro geknackt. Kurz darauf wurde bekannt gegeben, dass das Unternehmen United Internet über eine Tochtergesellschaft 9,1% Anteile an der Drillisch AG gekauft hat. Damit ist United Internet mit einem gesamten Anteil von 20,7% an Drillisch der größte Anteilseigner. Die United Internet AG ist im TecDAX notiert. Drillisch hat zahlreiche Marken im Bereich Mobilfunk und im mobilen Internet. Das Unternehmen wird bereits seit Jahren an der Börse gehypt und viele Aktionäre hoffen darauf, dass die Drillisch AG durch neue Marktanteile weiter wachsen kann. Nicht nur die Wachstumsprognosen, sondern auch die Hoffnung auf attraktive Dividenden tragen dazu bei, dass die Drillisch AG eine besonders beliebte und gefragte Aktie auf dem deutschen Markt darstellt.

 

Drillisch AG – Dividenden auf Wachstumskurs 1,70 Euro und mehr möglich?

Die Drillisch AG zahlt seit einigen Jahren attraktive Dividenden aus, bei denen zum Teil über 5% Rendite möglich waren. Fakt ist, dass davon ausgegangen wird, dass auch in der Zukunft eine Dividende ausgezahlt und viele Aktionäre darauf hoffen, dass diese weiter steigt. Hier eine Übersicht der Dividendenhöhe der vergangenen Jahre:

Geschäftsjahr – Dividende in Euro

 

  • 2014 – 1,70€
  • 2013 – 1,60€
  • 2012 – 1,30€
  • 2011 – 0,70€
  • 2010 – 0,50€
  • 2009 – 0,30€

 

Es wurde bereits angekündigt, dass die Dividende der Drillisch AG in den kommenden Jahren wohl wieder bei mindestens 1,70 Euro je Aktie liegen wird. Viele Aktionäre hoffen, dass Drillisch seine Umsätze deutlich steigern wird und das Unternehmen dadurch noch attraktiver wird. Spätestens 2016/2017 rechnen einige Analysten damit, dass die Drillisch AG (Dividenden in der Übersicht) besonders attraktiv ist und die Umsätze deutlich gegenüber dem derzeitigen Stand steigern wird.

 

Wie bekomme ich die Drillisch Dividende ausgezahlt?

Aktionäre, die die Drillisch Aktie zum Zeitpunkt der Dividendenzahlung in ihrem Depot haben brauchen nichts weiter zu tun. Die Dividende wird automatisch auf dem Verrechnungskonto gutgeschrieben. Die Besteuerung findet ebenfalls automatisch statt, so dass der Aktionär dafür nichts tun braucht. Wer zum Kauf der Drillisch Aktie ein Depot sucht, kann dieses z.B. durch unseren Vergleichsrechner sehr gut finden und online eröffnen.

Was ist eigentlich eine Aktie? – Definition und Infos

Die Frage „was ist eigentlich eine Aktie?“ erscheint zunächst trivial und einfach zu beantworten, doch dahinter steckt eine breite Palette an Möglichkeiten, wie Aktien definiert und erklärt werden können. Aktien stellen einen Anteil an einem Unternehmen, bzw. am Grundkapital eines Unternehmens dar. Gekauft und verkauft werden können Aktien an der Börse. Dazu ist es notwendig, dass ein Depot eröffnet wird. Unser Depotvergleichsrechner hilft, ein passendes Depot zu guten Konditionen und z.B. mit kostenloser Depotführung zu finden. Zu beachten ist beim Kauf der Nennwert der Aktien. Sofern alle Aktien den gleichen Nennwert haben, haben sie auch den gleichen Anteil am Grundkapital eines Unternehmens. Heute ist dies der Standard. In der Regel sind Aktien so genannte Inhaberaktien, die aussagen, dass dem Aktionär ein gewisser Teil am Unternehmen gehört. Wer Aktien von einem Unternehmen hat, kann zum Beispiel an der Hauptversammlung des Unternehmens teilnehmen. Regelmäßig werden die Einladungen dazu an die Aktionäre per Post verschickt.

 

Aktionäre können Dividenden durch Aktienbesitz bekommen

Wer eine Dividende bekommen möchte, sollte die Aktien vor der Hauptversammlung, bzw. vor dem EX-Dividende Tag im Depot liegen haben. Die Dividende wird dann automatisch gutgeschrieben, bzw. auf das Verrechnungskonto gutgeschrieben. Auch die Besteuerung hinsichtlich der Abgeltungssteuer wird automatisch von Seiten der Bank durchgeführt. Ebenso findet in der Regel eine steuerliche Anwendung des Solidaritätszuschlages statt und ggf. der Kirchensteuer, welche auch bezahlt werden muss.  
Grundsätzlich zahlen viele deutsche Unternehmen eine Dividende aus – meist einmal im Jahr. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Unternehmen dazu verpflichtet sind. Sie entscheiden selbst, ob eine Dividende ausgezahlt wird und in welcher Höhe (Infos zum Thema Dividenden). Wer eine Aktie besitzt bekommt für jede Aktie den einfachen Wert der Dividende ausgezahlt.

 

Risiko beim Kauf und Verkauf von Aktien

Wer Aktien kaufen, oder auch verkaufen möchte, geht damit bestimmte Risiken ein. Natürlich ist es möglich, dass eine Aktie deutlich steigt und damit deutliche Gewinne erzielt werden können. Dafür gibt es allerdings keine Garantie. Es ist genauso gut möglich, dass Aktien ins bodenlose Fallen und sogar ein Verlust von 100% der Anlagesumme ist möglich, nämlich wenn das Unternehmen, von dem die Aktien gekauft wurden, zahlungsunfähig sprich insolvent ist. 
Risiken gibt es beim Kauf und Handel mit Aktien immer, was natürlich berücksichtigt werden muss. Für den Kauf und für den Handel von Aktien ist ein Depot notwendig – eröffnet werden kann es direkt über das Internet, zum Beispiel über unseren Depot Vergleichsrechner auf dieser Seite. Die Bedienung ist leicht und viele Depots werden sogar ohne Kontoführungsgebühren angeboten.

Wie bekomme ich eine Dividende gutgeschrieben?

Die Dividende ist eine Zahlung von Seiten eines Unternehmens an einen Eigentümer, bzw. an einen Aktionär. Viele DAX Konzerne und andere Aktiengesellschaften schütten einen Teil ihres Gewinns in Form einer Dividende an die Aktionäre aus. Das bedeutet, dass z.B. einmal im Jahr eine Dividende auf dem Verrechnungskonto zum Depot gutgeschrieben wird. Viele Aktionäre und Aktienbesitzer fragen sich jetzt: Wie bekomme ich die Dividende auf mein Konto? Die Antwortet lautet: automatisch! Wer Aktien in seinem Depot hat, bekommt in der Regel von der Bank ein kostenfreies Referenzkonto gestellt, auf welchem dann die Dividendenzahlungen gutgeschrieben werden.

 

Wie oft wird die Dividende an die Aktionäre ausgezahlt?

Wie oft und ob überhaupt und in welcher Höhe eine Dividende ausgezahlt wird bestimmen die Unternehmen selbst. Bei vielen Unternehmen wird die Dividende einmal im Jahr ausgeschüttet – so zumindest in Deutschland. In den USA ist es häufig üblich, dass die Unternehmen die Dividende einmal im Quartal ausschütten. Ob und in welcher Höhe eine Dividende gezahlt wird, bestimmt das Unternehmen selbst. Es gibt Unternehmen, die gar keine Dividenden auszahlen. Andere Unternehmen variieren die Höhe der Dividende danach, wie hoch die Gewinne im vergangenen Geschäftsjahr gewesen sind. Auch kann es dazu kommen, dass die Zahlung der Dividende in bestimmten Jahren ausgesetzt wird. Die Lufthansa AG wird z.B. für das Geschäftsjahr 2014 keine Dividende auszahlen (Infos zu Dividenden). Die Metro AG hingegen hat für das Geschäftsjahr 2014 wieder eine Dividende in Höhe von 0,90 Euro je Aktie ausgezahlt – im Vorjahr wurde keine Dividende gezahlt. Bei der Commerzbank wird bereits seit einigen Jahren keine Dividende gezahlt. Wer sich für Aktien interessiert sollte sich also vor dem Kauf darüber informieren, ob das Unternehmen eine Dividende zahlt, oder nicht.

 

Stockdividende oder Bardividende? Wo ist der Unterschied?

Dividenden können in verschiedenen Formen ausgezahlt werden. Mit der so genannten Bardividende ist eine Dividendenform gemeint, bei welcher Bargeld ausgezahlt wird. Die Dividende wird auf dem Verrechnungskonto gutgeschrieben. Auch um die Besteuerung braucht sich der Anleger nicht kümmern, da die Steuern (Abgeltungssteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) automatisch abgeführt werden. Bei einer so genannten Stockdividende bekommt der Aktionär keine Gelder auf sein Referenzkonto überwiesen, sondern zusätzliche Aktien.
 
Wer sich über die Zahlungen von Dividenden von einem bestimmten Unternehmen informieren möchte, findet diese häufig im Bereich „Investor Relations“ auf der Homepage des entsprechenden Unternehmens sowie auf diversen Online Portalen und in unseren Dividendenartikeln. Damit Aktien gekauft werden können, muss ein Depot eröffnet werden. Am Ende dieser Seite ist ein Depotvergleichsrechner eingebunden, der helfen kann, ein gutes Depot zu finden. Beim Kauf von Aktien muss immer berücksichtigt werden, dass diese einem Risiko unterliegen: Sie können steigen, aber auch ins bodenlose fallen.

Wie funktioniert ein Depotwechsel und was kostet er?

Es gibt verschiedene Szenarien, unter denen ein Depotwechsel für Aktieninhaber interessant ist. Fakt ist, dass der Depotwechsel ein Thema ist, bei dem immer wieder Fragen auftreten – wie schnell funktioniert ein Depotwechsel? Welche Kosten oder Gebühren fallen bei einem Depotwechsel an? Sind nur einige Beispiele an Fragen, die Aktieninhaber haben, wenn sie ein Depot suchen. Der Wechsel eines Depots ist deutlich leichter, als sich viele Aktionäre denken, doch welche Vorteile kann der Depotwechsel mit sich bringen? Wir listen in diesem Artikel einige Beispiele auf, warum der Depotwechsel interessant sein könnte – glauben Sie nicht? Bitte einfach weiterlesen.

 

Warum ist der Depotwechsel unter Umständen sinnvoll?

Der Depotwechsel kann unter bestimmten Umständen sinnvoll sein und sogar dazu führen, dass unter dem Strich Kosten gespart werden. Hier eine kleine Liste von Punkten, weshalb viele Anleger das Depot wechseln:

 

  1. Neuer Depotanbieter verlangt keine Depot/Kontoführungsgebühren
  2. Orderkosten/Transaktionskosten bei neuem Depotanbieter sind niedriger
  3. Neuer Anbieter wirbt mit einer Übertragsprämie beim Depotwechsel (zum Teil über 100 Euro)

 

Dies sind die bekanntesten Gründe, weshalb ein Depot gewechselt wird. Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Gründe, Aktien in ein anderes Depot übertragen zu lassen, wie zum Beispiel die Erbschaft von Aktien oder die Bündelung von Aktien aus verschiedenen Depots.

 

Was kostet ein Depotwechsel?…und wie lange dauert er?

Der Wechsel eines Depots kostet den Verbrauch, bzw. den Inhaber des Depots keine Gebühren. Im Jahr 2004 gab es eine Entscheidung des Bundesgerichtshof, welcher besagt, dass die alte Bank dem Kunden für den Wechsel keine Gebühren veranschlagen darf (Quelle: Verbraucherzentrale NRW). Dies führt dazu, dass der Depotübertrag problemlos und ohne großen Aufwand durchgeführt werden kann. Die Aktien werden von Seiten der Bank im Depot zwar verwaltet, Eigentümer ist jedoch die Person, die die Aktien gekauft hat.

 

Für den Übertrag der Aktien von einem Depot in ein anderes gibt es spezielle Formulare. Diese werden ausgefüllt und der Bank zugestellt. Im Anschluss findet der Depotübertrag statt. Dieser kann wenige Tage, oder ein paar Wochen dauern. Grundsätzlich beachtet werden sollte, dass innerhalb der Transaktionszeit natürlich kein Verkauf oder Kauf der Aktien durchgeführt werden kann. Wer auf der Suche nach einem neuen Depot ist, kann unseren Depotvergleich im Internet nutzen (Direktlink zum Vergleich), oder auch den Depotrechner am Ende dieses Artikels nutzen.

Aktien geerbt – Besteuerung der Dividende?

Wer Aktien geerbt hat, oder ein komplettes Depot mit einem hohen Bestand an Aktien, der fragt sich natürlich erst einmal, wie er damit umgehen soll. Fakt ist, dass viele Aktiendepots vererbt werden und die Menschen, die ein solches Depot erben gar nicht wissen, was für einen enormen Wert sie damit bekommen. Gerade wenn die Aktien vor dem 31.12.2008 gekauft wurden, ist das Depot interessant, da zum Beispiel die Aktien Bestandsschutz haben und nach einer Haltedauer von 1 Jahr vom Erben steuerfrei verkauft werden können. Wer Aktien erbt unterliegt nicht den gleichen Rechten wie Personen, die eine Aktie kaufen und damit einen Neuerwerb durchführen. Wertpapiere und Aktien, die vererbt wurden, werden zu den gleichen Konditionen versteuert, wie es auch beim Erblasser der Fall ist, welcher diese Papiere irgendwann einmal gekauft hat.

 

Wie gehe ich mit geerbten Aktien um?

Es gibt viele Tipps im Internet zum Thema Aktien erben und wie damit umgegangen werden kann. Wer sich mit den Aktien gar nicht auskennt und z.B. aufgrund der hohen Summe nicht alles an die große Glocke hängen möchte, der kann sich über das Internet gut informieren und sich sein eigenes Bild davon machen, was die Aktien wert sind. Grundsätzlich können die Aktien häufig mit einem guten Gewinn verkauft werden, wenn sie vor vielen Jahren gekauft wurden und die Kurse heute deutlich höher liegen. Wer sich langfristig die Entwicklung diverser Aktien anschaut wird merken, dass es durchaus attraktiv sein kann, Aktien über mehrere Jahrzehnte im Depot liegen zu haben. Ein höherer Aktienkurs sowie attraktive Dividendenzahlungen können lukrativ sein – hier einige Beispiele für ein Vorgehen mit geerbten Aktien:

 

  • Aktien liegen lassen und von der Dividende (falls vorhanden) jedes Jahr profitieren?
  • Aktien mit Gewinn verkaufen?
  • Aktien mit Kursverlust verkaufen?
  • Aktien liegen lassen und kauf Kurssteigerung warten?

 

Es ist häufig von der persönlichen Situation abhängig, ob Aktien verkauft werden, oder noch länger gehalten werden. Dies ist vor allem davon abhängig, ob gerade Bargeld benötigt wird, oder ob das Depot als attraktives Finanzpolster angesehen werden kann.

 

Kann ich mit meinen Aktien das Depot wechseln?

Es ist ohne Probleme möglich, einen Umzug der Aktien in ein anderes Depot z.B. bei einer anderen Bank zu veranlassen. Die Aktien gehören nicht der Bank, sondern werden hier lediglich verwaltet. Das bedeutet, dass sie problemlos zu einem eigenen Depot, oder zu einem anderen Bankinstitut transferiert werden können. Ein passendes Depot kann zum Beispiel in unserem umfangreichen Depotvergleich Artikel gefunden werden, oder durch den Vergleichsrechner am Ende dieses Artikels. Für den Depotwechsel zu einer anderen Bank fallen in der Regel keine Kosten an. Es gibt ein einfaches Formular, das dafür ausgefüllt werden muss. Zu erwähnen ist, dass der Depotwechsel mehrere Tage bis Wochen dauern kann und in dieser Zeit keine Aktien gekauft oder verkauft werden können. Wer Aktien erbt, kann sie also problemlos auf ein anderes Depot transferieren

Wie hoch ist die Abgeltungssteuer bei Aktien?

Wer mit Aktien handelt, das heißt Aktien kauft, um sie später mit Gewinn zu verkaufen, oder die Dividende zu kassieren, dessen Umsätze unterliegen natürlich auch einer Besteuerung. Die so genannte Abgeltungssteuer gilt in Deutschland seit dem 1. Januar 2009 und wird direkt von der Bank, bei der das Depot geführt wird, weiter an das Finanzamt geleitet. Fakt ist, dass auch hier der Sparerpauschbetrag genutzt werden kann. Wer einen Verstellungsauftrag einreicht, kann als Alleinstehender bis 801 Euro, bei verheirateten Personen bis 1.602 Euro steuerfrei an Dividenden, Aktiengewinnen oder Zinseinkünften mitnehmen. Darüber hinaus, oder falls kein Freistellungsautrag bei der Bank eingereicht wurde, muss die Abgeltungssteuer bezahlt werden. Diese liegt bei einem Steuerwert von 25% zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. der Kirchensteuer.

 

Wie setzt sich die Abgeltungssteuer zusammen?

Die in Deutschland seit dem 1. Januar 2009 gültige Abgeltungssteuer setzt sich im Wesentlichen aus bis zu 3 Komponenten zusammen. Wer nicht in der Kirche ist, hat eine Abgeltungssteuer zu zahlen, die ohne die Kirchensteuer auskommt:

 

  • 25% Abgeltungssteuer
  • 5,5% Solidaritätszuschlag (auf die Abgeltungssteuer)
  • Gegebenenfalls Kirchensteuer

 

Der Solidaritätszuschlag (Soli) in Höhe von 5,5% wird auf die Abgeltungssteuer (25%) erhoben. Das bedeutet, dass sich eine Gesamtbelastung in Höhe von 26,375% zuzüglich ggf. der Kirchensteuer ergibt. Die gesamte steuerliche Belastung wird direkt von der Bank an das Finanzamt bzw. an die zuständigen Stellen abgeführt, so dass der Depotinhaber sich um nichts mehr kümmern muss. Die Abgeltungssteuer sowie der Soli und auch die Kirchensteuer werden sofort fällig, wenn z.B. Dividenden gutgeschrieben werden, oder Aktien mit Gewinn verkauft werden. Zusätzliche Kosten können die so genannten Orderkosten sein, die für den Verkauf der Aktien anfallen. Tipps zum Thema Orderkosten finden sich in unserem Orderkosten Artikel auf dieser Seite.

 

Depot über das Internet eröffnen und online führen

Wer auf der Jagd nach attraktiven Dividenden und hohen Renditen (Tipps zu hohen Dividenden) ist, der wird sich auch 2015 im Internet gerne nach einem kostengünstigen Depot umschauen, das im besten Fall sogar auf die Depotführungsgebühren verzichtet. Unser Depot Vergleichsrechner am Ende dieser Seite kann sehr behilflich sein, wenn es darum geht, dass eine Aktie gefunden wird, die zuverlässig eine hohe Dividende zahlt. Beachtet werden muss jedoch, dass das Traden mit Aktien immer einem gewissen Risiko bis hin zum Totalverlust unterliegt.

Drillisch AG – Erfolgsunternehmen mit gestiegenen Dividendenaussichten?

Die Drillisch AG ist als Dienstleiter im Bereich Kommunikation sehr stark gewachsen. Regelmäßig werden auf der Homepage der Drillisch AG (Quelle: Drillisch AG) Informationen und Presseberichte veröffentlicht, über welche Interessierte und Aktionäre sich updaten können. Die Dividende, die für das Geschäftsjahr 2014 gezahlt wird, liegt voraussichtlich bei einem Wert von 1,70 Euro je Aktie – der höchste Wert, der bis dato vom Unternehmen als Dividende an die Aktionäre gezahlt wurde. Das Unternehmen Drillisch ist hauptsächlich im Bereich Kommunikation tätig. Darüber hinaus arbeitet es auch im Bereich der Software. Es handelt sich bei der Drillisch AG um einen Anbieter, der seine Dienstleistungen aus dem Bereich Daten und Sprachdienste für mobile Nutzer netzunabhängig anbietet. Die Dienstleistungen, die von Drillisch im Bereich Mobilfunk angeboten werden, sind in den bekannten Netzen der von E-Plus und O2 sowie bei Vodafone und der Telekom nutzbar.

 

Drillisch – mehr als nur eine kleine Firma

Hinter dem Drillisch Konzern stecken mehrere Marken, die zu großen Teilen über das Internet agieren, bzw. ihre Produkte online vermarkten. DeutschlandSIM, McSIM und auch Simply sind nur einige der Marken, die zur Drillisch AG zählen. Die Aktie des Unternehmens konnte innerhalb der vergangenen Jahre deutlich steigen. Die Drillisch AG Aktie liegt im April 2015 bei einem Wert von rund 40 Euro – ein Vielfaches von dem Wert, bei welchem die Aktie noch vor einigen Jahren lag. Die Drillisch AG ist nicht nur wegen des stark angestiegenen Aktienkurses, sondern auch wegen der attraktiven Dividende sehr gefragt. Auch beim aktuellen Kaufpreis von rund 40 Euro liegt die Dividendenrendite bei einer Dividende von 1,70 Euro je Aktie bei etwa 4,25% – wirklich beachtlich.

 

Dividende der Drillisch AG innerhalb der vergangenen Jahre

Die Dividende der Drillisch AG ist innerhalb der vergangenen Jahre deutlich angestiegen. Derzeit prognostiziert das Unternehmen für das aktuelle Geschäftsjahr 2015 eine Dividende in mindestens der gleichen Höhe wie für 2014, also 1,70 Euro je Aktie oder sogar mehr.

 

Geschäftsjahr – Dividende

 

  • 2014 – 1,70 Euro
  • 2013 – 1,60 Euro
  • 2012 – 1,30 Euro
  • 2011 – 0,70 Euro
  • 2010 – 0,50 Euro
  • 2009 – 0,30 Euro

 

Die Dividende der Drillisch AG hat sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Viele Anleger gehen davon aus, dass die Dividende in den nächsten Jahren weiter steigen könnte. Es ist möglich, dass Drillisch bedingt durch die Nutzungsmöglichkeit weiterer Netzkapazitäten nicht nur die Umsätze, sondern auch die Gewinne deutlich steigern könnte. Somit ist es durchaus möglich, dass nicht nur die Aktie, sondern auch die Dividende nachhaltig steigen kann. Eine Garantie dafür gibt es natürlich nicht, denn auch die Drillisch Aktie unterliegt wie alle Aktien einem gewissen Risiko. Zum Kauf und Handel der Drillisch Aktie wird ein Depot benötigt – wer zum Depot weiterlesen möchte, findet bei uns ebenfalls Infos.