Aktien geerbt – Besteuerung der Dividende?

Wer Aktien geerbt hat, oder ein komplettes Depot mit einem hohen Bestand an Aktien, der fragt sich natürlich erst einmal, wie er damit umgehen soll. Fakt ist, dass viele Aktiendepots vererbt werden und die Menschen, die ein solches Depot erben gar nicht wissen, was für einen enormen Wert sie damit bekommen. Gerade wenn die Aktien vor dem 31.12.2008 gekauft wurden, ist das Depot interessant, da zum Beispiel die Aktien Bestandsschutz haben und nach einer Haltedauer von 1 Jahr vom Erben steuerfrei verkauft werden können. Wer Aktien erbt unterliegt nicht den gleichen Rechten wie Personen, die eine Aktie kaufen und damit einen Neuerwerb durchführen. Wertpapiere und Aktien, die vererbt wurden, werden zu den gleichen Konditionen versteuert, wie es auch beim Erblasser der Fall ist, welcher diese Papiere irgendwann einmal gekauft hat.

 

Wie gehe ich mit geerbten Aktien um?

Es gibt viele Tipps im Internet zum Thema Aktien erben und wie damit umgegangen werden kann. Wer sich mit den Aktien gar nicht auskennt und z.B. aufgrund der hohen Summe nicht alles an die große Glocke hängen möchte, der kann sich über das Internet gut informieren und sich sein eigenes Bild davon machen, was die Aktien wert sind. Grundsätzlich können die Aktien häufig mit einem guten Gewinn verkauft werden, wenn sie vor vielen Jahren gekauft wurden und die Kurse heute deutlich höher liegen. Wer sich langfristig die Entwicklung diverser Aktien anschaut wird merken, dass es durchaus attraktiv sein kann, Aktien über mehrere Jahrzehnte im Depot liegen zu haben. Ein höherer Aktienkurs sowie attraktive Dividendenzahlungen können lukrativ sein – hier einige Beispiele für ein Vorgehen mit geerbten Aktien:

 

  • Aktien liegen lassen und von der Dividende (falls vorhanden) jedes Jahr profitieren?
  • Aktien mit Gewinn verkaufen?
  • Aktien mit Kursverlust verkaufen?
  • Aktien liegen lassen und kauf Kurssteigerung warten?

 

Es ist häufig von der persönlichen Situation abhängig, ob Aktien verkauft werden, oder noch länger gehalten werden. Dies ist vor allem davon abhängig, ob gerade Bargeld benötigt wird, oder ob das Depot als attraktives Finanzpolster angesehen werden kann.

 

Kann ich mit meinen Aktien das Depot wechseln?

Es ist ohne Probleme möglich, einen Umzug der Aktien in ein anderes Depot z.B. bei einer anderen Bank zu veranlassen. Die Aktien gehören nicht der Bank, sondern werden hier lediglich verwaltet. Das bedeutet, dass sie problemlos zu einem eigenen Depot, oder zu einem anderen Bankinstitut transferiert werden können. Ein passendes Depot kann zum Beispiel in unserem umfangreichen Depotvergleich Artikel gefunden werden, oder durch den Vergleichsrechner am Ende dieses Artikels. Für den Depotwechsel zu einer anderen Bank fallen in der Regel keine Kosten an. Es gibt ein einfaches Formular, das dafür ausgefüllt werden muss. Zu erwähnen ist, dass der Depotwechsel mehrere Tage bis Wochen dauern kann und in dieser Zeit keine Aktien gekauft oder verkauft werden können. Wer Aktien erbt, kann sie also problemlos auf ein anderes Depot transferieren

Wie hoch ist die Abgeltungssteuer bei Aktien?

Wer mit Aktien handelt, das heißt Aktien kauft, um sie später mit Gewinn zu verkaufen, oder die Dividende zu kassieren, dessen Umsätze unterliegen natürlich auch einer Besteuerung. Die so genannte Abgeltungssteuer gilt in Deutschland seit dem 1. Januar 2009 und wird direkt von der Bank, bei der das Depot geführt wird, weiter an das Finanzamt geleitet. Fakt ist, dass auch hier der Sparerpauschbetrag genutzt werden kann. Wer einen Verstellungsauftrag einreicht, kann als Alleinstehender bis 801 Euro, bei verheirateten Personen bis 1.602 Euro steuerfrei an Dividenden, Aktiengewinnen oder Zinseinkünften mitnehmen. Darüber hinaus, oder falls kein Freistellungsautrag bei der Bank eingereicht wurde, muss die Abgeltungssteuer bezahlt werden. Diese liegt bei einem Steuerwert von 25% zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. der Kirchensteuer.

 

Wie setzt sich die Abgeltungssteuer zusammen?

Die in Deutschland seit dem 1. Januar 2009 gültige Abgeltungssteuer setzt sich im Wesentlichen aus bis zu 3 Komponenten zusammen. Wer nicht in der Kirche ist, hat eine Abgeltungssteuer zu zahlen, die ohne die Kirchensteuer auskommt:

 

  • 25% Abgeltungssteuer
  • 5,5% Solidaritätszuschlag (auf die Abgeltungssteuer)
  • Gegebenenfalls Kirchensteuer

 

Der Solidaritätszuschlag (Soli) in Höhe von 5,5% wird auf die Abgeltungssteuer (25%) erhoben. Das bedeutet, dass sich eine Gesamtbelastung in Höhe von 26,375% zuzüglich ggf. der Kirchensteuer ergibt. Die gesamte steuerliche Belastung wird direkt von der Bank an das Finanzamt bzw. an die zuständigen Stellen abgeführt, so dass der Depotinhaber sich um nichts mehr kümmern muss. Die Abgeltungssteuer sowie der Soli und auch die Kirchensteuer werden sofort fällig, wenn z.B. Dividenden gutgeschrieben werden, oder Aktien mit Gewinn verkauft werden. Zusätzliche Kosten können die so genannten Orderkosten sein, die für den Verkauf der Aktien anfallen. Tipps zum Thema Orderkosten finden sich in unserem Orderkosten Artikel auf dieser Seite.

 

Depot über das Internet eröffnen und online führen

Wer auf der Jagd nach attraktiven Dividenden und hohen Renditen (Tipps zu hohen Dividenden) ist, der wird sich auch 2015 im Internet gerne nach einem kostengünstigen Depot umschauen, das im besten Fall sogar auf die Depotführungsgebühren verzichtet. Unser Depot Vergleichsrechner am Ende dieser Seite kann sehr behilflich sein, wenn es darum geht, dass eine Aktie gefunden wird, die zuverlässig eine hohe Dividende zahlt. Beachtet werden muss jedoch, dass das Traden mit Aktien immer einem gewissen Risiko bis hin zum Totalverlust unterliegt.

Aktien Ratgeber für Amateure: Was sind Orderkosten?

Wer mit Aktien handelt, hat in der Regel für jeden Trade Orderkosten zu entrichten, doch der Reihe nach. Was ist überhaupt ein Trade? Mit einem Trade wird eine Handlung wie zum Beispiel ein Kauf von Aktien, oder auch ein Verkauf von Aktien bezeichnet. Dabei spielt es keine Rolle, ob in einem Trade nur 1 Aktie gekauft oder verkauft wird, oder ob 500 Aktien mit 1 Trade gekauft oder verkauft werden. Für jeden Trade im Depot muss der Depotbesitzer eine Ordergebühr bezahlen. Diese wird nach verschiedenen Faktoren festgelegt und ist natürlich auch vom Depotanbieter abhängig. Was sind jetzt Orderkosten und wie setzen sie sich zusammen?

 

Was sind Orderkosten beim Kauf oder Verkauf von Aktien?

Die Orderkosten werden bei den meisten Banken am Kurswert festgelegt. Häufig betragen sie 0,25% vom Kurswert zuzüglich einer Börsenplatzgebühr, die gegebenenfalls anfällt. Fakt ist, dass es natürlich auch davon abhängig ist, ob die Aktien auf einem deutschen Börsenplatz, wie z.B. Xetra gekauft werden, oder ob sie auf den internationalen Markt gekauft werden. Bei vielen Aktienanbietern sind die Ordergebühren Limitiert. Sie liegen für einen Trade bei z.B. mindestens 9,90 Euro und sind auch im Maximum auf z.B. 49,90 oder 59,90 Euro limitiert. Genaueres zu den Preisen findet sich in der Übersicht eines jeden Depot Anbieter. Die Kosten können allerdings auch durch Pauschalen abgedeckt werden. Bei vielen Online Brokern, wie sie z.B. in unserem Vergleichsrechner am Ende dieses Artikels genannt werden, ist es möglich, dass für eine pauschale Gebühr ein Trade vollzogen werden kann – unabhängig davon, in welchem Umfang. Gerade für Vieltrader lohnt es sich, auf die Orderkosten zu achten. Gleichzeitig gibt es die Möglichkeit, dass sich z.B. der Kauf oder Verkauf von kleineren Mengen an Aktien kaum lohnt, da die Orderkosten recht hoch sind. Allgemeine Informationen zu Aktien gibt es in unserer Aktien Kategorie auf dieser Seite.

 

Wie finde ich ein Depot mit niedrigen Orderkosten oder Ordergebühren?

Wer ein Depot mit niedrigen Ordergebühren bzw. niedrigen Orderkosten sucht, der kann dieses z.B. über den Depotvergleich auf unserer Seite finden. Über den Vergleichsrechner ist es möglich, dass binnen weniger Minuten ein passendes Depot gefunden werden kann. Dieses kann sogar direkt über das Internet eröffnet werden. Die Zugangsdaten werden kurz nach Absenden des Antrages per Post dem Antragsteller zugeschickt, so dass dieser bald mit dem Kauf oder Verkauf von Aktien beginnen kann. Grundsätzlich berücksichtigt werden sollte, dass Aktien natürlich auch Verluste erbringen können .Wer mit Aktien handelt sollte immer wissen, dass Verluste bis hin zur Totalpleite möglich sind und jeder das Risiko selbst trägt.

Drillisch AG – Erfolgsunternehmen mit gestiegenen Dividendenaussichten?

Die Drillisch AG ist als Dienstleiter im Bereich Kommunikation sehr stark gewachsen. Regelmäßig werden auf der Homepage der Drillisch AG (Quelle: Drillisch AG) Informationen und Presseberichte veröffentlicht, über welche Interessierte und Aktionäre sich updaten können. Die Dividende, die für das Geschäftsjahr 2014 gezahlt wird, liegt voraussichtlich bei einem Wert von 1,70 Euro je Aktie – der höchste Wert, der bis dato vom Unternehmen als Dividende an die Aktionäre gezahlt wurde. Das Unternehmen Drillisch ist hauptsächlich im Bereich Kommunikation tätig. Darüber hinaus arbeitet es auch im Bereich der Software. Es handelt sich bei der Drillisch AG um einen Anbieter, der seine Dienstleistungen aus dem Bereich Daten und Sprachdienste für mobile Nutzer netzunabhängig anbietet. Die Dienstleistungen, die von Drillisch im Bereich Mobilfunk angeboten werden, sind in den bekannten Netzen der von E-Plus und O2 sowie bei Vodafone und der Telekom nutzbar.

 

Drillisch – mehr als nur eine kleine Firma

Hinter dem Drillisch Konzern stecken mehrere Marken, die zu großen Teilen über das Internet agieren, bzw. ihre Produkte online vermarkten. DeutschlandSIM, McSIM und auch Simply sind nur einige der Marken, die zur Drillisch AG zählen. Die Aktie des Unternehmens konnte innerhalb der vergangenen Jahre deutlich steigen. Die Drillisch AG Aktie liegt im April 2015 bei einem Wert von rund 40 Euro – ein Vielfaches von dem Wert, bei welchem die Aktie noch vor einigen Jahren lag. Die Drillisch AG ist nicht nur wegen des stark angestiegenen Aktienkurses, sondern auch wegen der attraktiven Dividende sehr gefragt. Auch beim aktuellen Kaufpreis von rund 40 Euro liegt die Dividendenrendite bei einer Dividende von 1,70 Euro je Aktie bei etwa 4,25% – wirklich beachtlich.

 

Dividende der Drillisch AG innerhalb der vergangenen Jahre

Die Dividende der Drillisch AG ist innerhalb der vergangenen Jahre deutlich angestiegen. Derzeit prognostiziert das Unternehmen für das aktuelle Geschäftsjahr 2015 eine Dividende in mindestens der gleichen Höhe wie für 2014, also 1,70 Euro je Aktie oder sogar mehr.

 

Geschäftsjahr – Dividende

 

  • 2014 – 1,70 Euro
  • 2013 – 1,60 Euro
  • 2012 – 1,30 Euro
  • 2011 – 0,70 Euro
  • 2010 – 0,50 Euro
  • 2009 – 0,30 Euro

 

Die Dividende der Drillisch AG hat sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Viele Anleger gehen davon aus, dass die Dividende in den nächsten Jahren weiter steigen könnte. Es ist möglich, dass Drillisch bedingt durch die Nutzungsmöglichkeit weiterer Netzkapazitäten nicht nur die Umsätze, sondern auch die Gewinne deutlich steigern könnte. Somit ist es durchaus möglich, dass nicht nur die Aktie, sondern auch die Dividende nachhaltig steigen kann. Eine Garantie dafür gibt es natürlich nicht, denn auch die Drillisch Aktie unterliegt wie alle Aktien einem gewissen Risiko. Zum Kauf und Handel der Drillisch Aktie wird ein Depot benötigt – wer zum Depot weiterlesen möchte, findet bei uns ebenfalls Infos.

Deutsche Bank – Aktienverlauf, Prognose und Dividende 2015

Die Deutsche Bank ist eine der Aktie, die besonders häufig diskutiert wird und die von vielen Aktionären und Anlegern angefragt wird. In zahlreichen Foren finden Diskussionen über das Wertpapier der größten deutschen Bank statt. Häufig interessieren sich die Aktionäre über die Strategie für 2015 und kommende Jahre bei der Deutschen Bank sowie über die Höhe der Dividendenzahlung. Dabei ist es interessant, wie hoch die Dividendenzahlung für die vergangenen Geschäftsjahre war und natürlich auch, wie die Prognose für die kommende Dividendenzahlung ausfällt. Bei der Deutschen Bank ist die Dividende in den letzten Jahren sehr stabil belieben. Für die Geschäftsjahre von 2009 bis inklusiv 2014 wurde jeweils im darauf folgenden Jahr (in der Regel gegen Ende Mai) eine Dividende in Höhe von 0,75 Euro je Aktie gezahlt. Bevor es 2007/2008 zur Finanzkrise kam, lag die Dividende der Deutschen Bank darüber. Für das Jahr 2006 wurde eine Dividende in Höhe von 4 Euro je Aktie gezahlt, 2007 waren es sogar 4,50 Euro je Aktie.

 

Deutsche Bank – Dividenden Historie der größten deutschen Bank

Nachfolgend listen wir die Dividendenhöhe der Deutschen Bank in den vergangenen Jahren auf. Dies ist natürlich eine Garantie dafür, dass die Dividendenhöhe beibehalten wird, oder eine Dividende gezahlt wird. Die Dividende ist eine freiwillige Leistung der Bank und kann auch ausgesetzt werden.

 

Geschäftsjahr – Dividende

 

  • 2009 bis 2014 – 0,75 Euro
  • 2008 – 0,50 Euro
  • 2007 – 4,50 Euro
  • 2006 – 4,00 Euro
  • 2005 – 2,50 Euro

 

Das Unternehmen Deutsche Bank ist bereits seit vielen Jahren ein zuverlässiger Dividendenzahler. Fakt ist, dass das Unternehmen immer wieder Hochphasen und Tiefs erlebt, in denen die Aktie häufig sehr hoch, oder auch sehr niedrig steht. Historisch betrachtet niedrige Kurse liegen häufig im Bereich von etwa 20 bis 25 Euro je Aktie. Gemessen an der aktuellen Dividende in Höhe von 0,75 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2014 bedeutet dies eine Dividendenrendite von etwa 3%, was deutlich attraktiver als jedes Tagesgeldkonto ist. Informationen zur Dividende der Deutschen Bank gibt es auf der Homepage des Unternehmens (Quelle: Deutsche Bank).

 

Deutsche Bank – Rückschläge und Erfolge

Die Deutsche Bank ist eine interessante Aktie. Die Zahlen für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2014 fielen deutlich positiver aus, als es von vielen Analysten erwartet wurde. Der Aktienkurs der Deutschen Bank stieg deutlich an. Während die Aktie zu Beginn des Jahres 2015 noch bei rund 25 Euro lag, liegt der Aktienkurs im Monat April 2015 bis in den Mai 2015 im Bereich von etwa 30 bis 33 Euro, was einer Steigerung von etwa 25 bis 30% entspricht. Wer sich allgemein für das Thema Dividenden interessiert und auch z.B. die hohe Dividende der Münchener Rück interessant findet, kann in unserem Artikel weiterlesen.

Wincor Nixdorf – Dividendenhistorie und Ausblick auf die neue Strategie

Die Aktie des Konzerns Wincor Nixdorf kam in den vergangenen Monaten mächtig unter Druck. Der Konzern, der vor allem für Bankensoftware, Kassensysteme und Geldautomaten bekannt ist, erfuhr ein Umsatzminus. Als Folge des veränderten Ausblicks in die Zukunft wurde bekannt gegeben, dass es zu Umstrukturierungen kommen wird (Quelle Wincor Nixdorf). Derzeit arbeiten leicht über 9.000 Mitarbeiter im Unternehmen. Für die Zukunft wird mit einem Stellenabbau von etwa 12% gerechnet. Rund 1.100 Stellen sollen im Konzern abgebaut werden. Gleichzeitig sollen neue Stellen im Bereich Software aufgebaut werden. Von den rund 1.100 Mitarbeitern sind allein 500 Arbeitsplätze in Deutschland betroffen. Im übrigen Europa sind es weitere 250 Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen werden.

 

Wincor Nixdorf – neue Strategie ab 2015

Der Konzern Wincor Nixdorf wird sich in der Zukunft vor allem auf so genannte „Professional Services“ und auf das Geschäft mit Software spezialisieren. Viele Analysten bewerten dies positiv, was daran liegt, dass gerade im Geschäftsfeld digitales bezahlen sowie Online Banking immer mehr auf die mobile Schiene gesetzt wird. Die Hardware Strategie soll im Unternehmen Wincor Nixdorf überarbeitet werden. Für den Bereich „Bargeldloses Bezahlen“ soll es künftig eine selbstständige Einheit des Unternehmens geben. Gleichzeitig findet im gesamten Konzern eine Straffung der Verwaltungskosten statt

 

Die Wincor Nixdorf Aktie notierte nach den Zahlen bei etwa 35 bis 37 Euro je Papier. Wenige Tage zuvor lag die Aktie noch bei rund 48 bis 50 Euro. Das Unternehmen arbeitet an einem Wandel. In wie fern sich die Dividende in den kommenden Jahren ändern wird, bleibt abzuwarten. Wir listen an dieser Stelle die Dividendenzahlungen für die vergangenen Geschäftsjahre auf:

 

Geschäftsjahr – Dividende

  • 2013/2014 – 1,75 Euro
  • 2012/2013 – 1,48 Euro
  • 2011/2012 – 1,05 Euro
  • 2010/2011 – 1,70 Euro
  • 2009/2010 – 1,70 Euro

 

Die Aktie von Wincor Nixdorf kann bereits seit dem Jahr 2004 gekauft werden. Der Ausgabepreis lag damals bei rund 20 Euro. In den darauf folgenden Jahren wurden in der Spitze Kurse von rund 60 Euro erreicht. Im Jahr 2006/2007 liefen die Geschäfte so gut, dass für dieses Jahr eine Dividende in Höhe von 1,88 Euro + 0,90 Euro gezahlt wurde. Fragen zur Aktie von Wincor Nixdorf können direkt an die Pressestelle des Unternehmens gerichtet werden, welche z.B. über die Homepage erreicht werden kann. Welche Dividende für das Geschäftsjahr 2014/2015 im Jahr 2016 gezahlt wird, bleibt noch offen. Traditionell zahlt das Unternehmen die Dividende im Monat Januar aus, so dass die nächste Zahlung im Januar 2016 bevor steht. Weitere Aktien und Dividenden für 2015 finden Sie hier auf unserer Unterseite.

Turnaround Aktien – von 0 auf 100 oder Totgesagte leben länger

Es gibt viele große Firmen, die innerhalb der vergangenen Jahre einen deutlichen Turnaround erlebt haben. Damit sind Firmen gemeint, deren Aktie deutlich verloren hatte und die zum Teil schon vor der Pleite standen und die jetzt deutlich besser dastehen und kräftig zugelegt haben. Anleger, die damals in diese Unternehmen investiert haben, könnten jetzt mit deutlichen Gewinnen aussteigen und sich am Gewinn erfreuen. Einige dieser Aktien sind auch im DAX sowie im MDAX zu finden und auch in der Zukunft wird es wohl wieder die ein oder andere Turnaround Aktie geben, die ihren Wert massiv steigern konnte und zum Beispiel aus einem verlustreichen Jahr gestärkt hervor geht.

 

Continental Aktie: 2009 unter 20 Euro, 2015 über 200 Euro

Die Continental Aktie kam im Jahr 2009 kräftig unter die Räder, konnte sich jedoch bestens erholen. Das Unternehmen, dass vor allem für die Produktion hochwertiger Reifen bekannt ist und im deutschen Leitindex DAX notiert ist, stand 2009 kurz vor dem Ende. Die Aktie der Continental AG lag damals bei einem Kaufpreis von unter 20 Euro und konnte sich wenige Jahre darauf massiv erholen. Heute, im Jahr 2015 steht die Continental Aktie auf Rekordniveau bei einem Wert von rund 220 Euro. Damit ist die Aktie mehr als 10x so viel Wert, wie es 2009 der Fall gewesen ist und viele Aktionäre haben an der Conti Aktie mehr als gut verdient.

 

K+S Aktie – Düngemittel und Salz aus Deutschland

Die K+S Aktie ist ein weiterer Kandidat für eine Aktie, die bereits einen starken Turnaround erlebt hatte. Das Unternehmen geriet vor wenigen Jahren unter die Räder, als in Russland sich der Kalimarkt deutlich änderte und die Preise stark nach unten gingen. Viele Anleger befürchteten, dass es nachhaltig niedrige Preise geben wird und somit die Umsätze und Gewinne der deutschen K+S AG weiter sinken würden. Auch ein großes Projekt in Kanada zur Erschließung neuer Kaliabbaugebiete wurde debattiert. Fakt ist, dass sich die Preise im Kali Bereich deutlich stabilisiert haben und wieder steigen und somit der Aktienkurs der K+S Aktie binnen weniger Monate von rund 15-18 Euro auf wieder über 30 Euro anstieg. Zwischenzeitlich wurde sogar darüber diskutiert, ob die K+S Aktie noch im DAX verbleibt, da ein Abstieg in den MDAX drohte, was aber verhindert wurde. Beim Kauf von Aktien sollte auch die Dividende berücksichtigt werden – hier einige Tipps zu Dividenden.

 

Aktien sind riskant und auch Verluste können erzielt werden bis hin zum Totalverlust. Auf der anderen Seite winken hohe Gewinne. Wer ein Depot zum Handel von Aktien sucht, kann dieses z.B. über unseren Vergleichsrechner nach diesem Artikel finden.

Aktien vererben – welche Aktien bieten nachhaltig aus dem DAX eine attraktive Dividende?

Das Thema Aktien vererben ist für viele Anleger interessant. Wer ein Depot mit Aktien erbt kennt sich mit der Materie entweder gut aus, oder weiß einfach gar nicht, was ihn dort erwarten. Das Vererben von Aktien ist in Deutschland ein Thema, dass immer wieder stattfindet, doch leider wurde im Vorfeld nicht immer viel über Aktien und auch über ein Depot gesprochen, so dass viele Anleger einfach nicht wissen, wie sie mit dem geerbten Depot, bzw. dem vererbten Aktienpaket umgehen sollen. Fakt ist, dass beim Kauf von Aktien natürlich eine Analyse erfolgt sein sollte. Wer Aktien erbt sollte diese genau betrachten und auch darauf achten, zu welchem Kurs gekauft die Aktien gekauft wurden. Viele Aktien werden vererbt und lagen schon seit einigen Jahrzehnten im Depot. Hohe Renditen in Form von Dividenden sind durchaus möglich, da die Aktien z.B. zu niedrigen Kursen gekauft wurden.

 

Aktien vererben – wie gehe ich mit geerbten Aktien um?

Wer Aktien erbt sollte zunächst wissen, dass diese zwar in einem Depot bei einer Bank verwaltet werden, jedoch auch umziehen können. Wer ein eigenes Depot besitzt und Aktien geerbt hat, kann diese auch in sein Depot umziehen lassen und dort verwalten. Beachtet werden sollten Gebühren und alle Formalitäten, die abgestimmt werden müssen. Grundsätzlich sollte danach eine gründliche Analyse erfolgen. Es ist zum Beispiel erforderlich, dass genau untersucht wird, wann die Aktien zu welchem Kurs gekauft wurden und wie es aktuell um die Aktie steht. Wir geben an dieser Stelle nur Empfehlungen und stellen unsere eigene Meinung dar. Jeder, der Aktien kauft, musst diese selbst analysieren und sich eine Meinung bilden.

 

Geerbte Aktien verkaufen oder halten?

Aktien, die geerbt werden sollten hinsichtlich Rendite und auch hinsichtlich Dividende untersucht werden. Die Aktie der Münchener Rück könnte in einem fiktiven Beispiel für 60 Euro gekauft worden sein. Aktuell liegt der Kurs der Aktie bei rund 195 Euro, also deutlich höher. Allerdings schüttet das Unternehmen mit 7,75 Euro für 2014 auch eine attraktive Dividende aus. Wer solche Aktien erbt sollte überlegen, ob er gerade Geld braucht und alle Aktien mit einem ordentlichen Gewinn verkauft, oder ob er darauf setzt, dass das Unternehmen auch in den kommenden Jahren eine attraktive Dividende ausschüttet und damit eine hohe Rendite erzielt werden kann. Wer die Aktien verkauft muss auch wissen, was er im Anschluss mit dem erzielten Geld machen wird. Infos zum Thema Dividenden hier auf unserer Seite im Netz.

 

Wer für den Kauf oder Verkauf oder die Verwaltung von Aktien ein Depot sucht, findet dies ohne Probleme durch unseren Vergleichsrechner, der leicht zu bedienen ist:

DAX Prognose 2015 und 2016 – wohin geht der DAX?

Es ist äußerst schwierig, eine Prognose für den DAX für da Jahr 2015 und auch für das kommende Jahr 2016 abzugeben. Fakt ist, dass der deutsche Leitindex DAX derzeit sehr gut dasteht und deutlich höher liegt, als es noch zum Jahreswechsel 2014 auf 2015 der Fall gewesen war. Der DAX stand damals bei etwa 11.000 Punkten und hatte mit dieser Grenze wirklich lange zu arbeiten. Grundsätzlich ist es daher nicht sehr leicht eine Prognose für 2016 und für den weiteren Jahresverlauf 2015 abzugeben. Es ist Fakt, dass der DAX im Verlauf des Jahres 2015 binnen einem Quartal die Grenze von 11.000 Punkten geknackt hat und weiter in Richtung 12.000 Punkte unterwegs war. Im April 2015 zeigte sich, dass die 12.000 Punkte Grenze mehrmals überschritten wurde, allerdings auch schnell ein Rückfall in Richtung 11.700 Punkte möglich ist. Für viele Anleger wird der DAX nicht nur 2015, sondern auch 2016 und womöglich auch 2017 interessant sein, da die sicheren Alternativen wie Tagesgeld und Festgeldkonten kaum eine Rendite erzielen und Aktien durch Dividenden und Kurssteigerungen interessanter sein dürften. Dabei muss dringend beachtet werden, dass mit Aktien herbe Verluste eingefahren werden können und auch ein Totalverlust in Kauf genommen werden muss, was bei einem Tagesgeldkonto durch die Einlagensicherung nicht der Fall ist.

 

Die DAX Prognose 2015 und 2016 – werden 12.000 und mehr Punkte erreicht?

Es ist durchaus möglich, dass der DAX die Grenze von 12.000 Punkten nachhaltig knacken kann und somit sehr stark unterwegs ist. Abhängig scheint dies vor allem davon zu sein, wie sich die Entwicklung in Griechenland zeigt und natürlich auch davon, wie sich der DAX selbst entwickelt, bzw. die deutsche Wirtschaft und das Finanzsystem Europa. So lange die EZB weiterhin Geld in den Finanzmarkt pumpt und Anleihen kauft, denken Banken und andere Investoren darüber nach, welche Aktien sie kaufen können, um eine attraktive Rendite zu erzielen. Es ist also durchaus möglich, dass der DAX 2015 und auch 2016 weiter steigen kann. Weitere Tipps zum DAX hier bei uns.

 

Risiko DAX Prognose 2015 und 2016

Das Risiko sollte beim DAX immer wieder beachtet werden. Es ist möglich, dass der deutsche Leitindex auch stark kippen kann – 2015 und auch 2016. Viele Anleger sind der Meinung, dass es schon lange Zeit für einen Rücksetzer werden kann und natürlich die Aktien wieder fallen können. Fakt ist, dass die Kurse deutlich höher sind, als es in den letzten Jahren der Fall gewesen ist und viele Aktionäre traumhaft hohe Renditen im Depot liegen haben, die aber noch nicht realisiert sind, da viele Anleger auf noch höhere Kurse hoffen.

Welche DAX Aktien werden 2015 steigen?

Der deutsche Leitindex DAX kennt seit einigen Jahren so gut wie nur eine positive Richtung und viele DAX Werte konnten binnen der vergangenen Monate und Jahre deutlich steigen. Anleger, Investmentbänker und Aktionäre fragen sich natürlich, welche Aktien werden 2015 im DAX steigen? So richtig beantworten kann diese Frage wohl niemand – auch wir nicht, jedoch gibt es die Möglichkeit, die Entwicklung der Aktien genauer zu durchleuchten und auch die aktuellen politischen Fakten und den internationalen Geldmarkt im Auge zu behalten. Fakt ist, dass ein großer Teil der deutschen Aktien seinen Wert binnen der vergangenen Monate deutlich gesteigert hat. Zuwüchse von 30% und mehr sind hier keine Seltenheit und zeigen, wie sehr Aktien in den Fokus gerückt sind und wie viele Anleger sich für Aktien interessieren. Auch Aktien, die als „Nachzügler“ zu bezeichnen sind und erst spät stiegen, wie zum Beispiel die Deutsche Bank, haben in den vergangenen Monaten rund 30% an Wachstum gewonnen. Die Deutsche Bank Aktie stand vor wenigen Monaten noch bei rund 25 Euro und jetzt bei über 30 Euro. Häufig können Parallelen zwischen dem Aktienkurs der Deutschen Bank und internationalen Finanzfragen wie z.B. der Griechenlandfrage beobachtet werden.

 

Automobilwerte 2015 im Fokus – Daimler, BMW und Volkswagen auf der Überholspur?

Um die Frage „welche DAX Aktien werden 2015 steigen?“ ein wenig genauer zu durchleuchten können die Automobilwerte angeschaut werden. Gerade Daimler, BMW, aber auch die Volkswagenaktie konnten deutlich Zuwüchse verzeichnen und stehen auf Rekordniveau. Alle drei Unternehmen zahlen derzeit gute Dividenden, die in Bezug auf die Rendite deutlich höher sein können, als es z.B. bei einem Tagesgeldkonto der Fall ist. Es ist möglich, dass bei einem Gesamtwachstum des DAX auch diese Werte weiter wachsen können.

 

Risiko Aktien – es kann nicht nur bergaufgehen!

Anleger, die in Aktien investieren sollten sich bewusst sein, dass es nicht immer nur bergauf gehen kann. Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die Spekulation mit Aktien auch einem gewissen Risiko unterliegt und jeder Anleger wissen sollte, dass er im schlimmsten Fall alles verlieren kann. Wer Aktien handelt, muss dafür die volle Verantwortung übernehmen.

 

Depot zu Handeln von Aktien online eröffnen

Nach der Frage „Welche DAX Aktien werden 2015 steigen?“ stellen sich viele Interessenten meist die Frage „wo bekomme ich ein gutes Depot zum Aktien Traden?“. Fakt ist, dass gerade im Internet viele Depot Anbieter zu finden sind. Ein großer Teil des Tradings läuft inzwischen online, so dass natürlich viele Depots online geführt werden können. Unser Depot Vergleich am Ende dieser Seite zeigt, welche Depot eröffnet werden können.