Schafft der DAX 2016 die Marke von 12.000 Punkten nochmal?

Für Anleger und Investoren ist es natürlich wichtig zu wissen, ob der DAX die Marke von 12.000 Punkten noch einmal erreicht. Fakt ist, dass die Marke im Jahr 2015 recht schnell erreicht werden konnte. Zu Beginn des Jahres 2015 stand noch nicht einmal fest, ob der DAX überhaupt die Marke von 10.000 Punkten erreicht und nachhaltig halten kann. Fakt ist, dass diese erstmals kurz nach Beginn der Fußball WM 2015 im Spätsommer erreicht wurde und somit zum Jubeln vieler Fans führte. Die Marke von 11.000 Punkten wurde erstaunlich schnell nach dem Erreichen der Marke von 10.000 Punkten gefeiert und kurz darauf näherte sich der DAX der Marke von 12.000 Punkten.

 

Kursfall im DAX, MDAX und Co nach wenigen Monaten

Kurz nachdem 2015 der Wert von 12.000 Punkten erreicht wurde, ging es für den DAX wieder bergab und die Kurse fielen zum Teil auf unter 11.000 Punkten und im August nach Bekanntgabe des verminderten Wachstums aus China sogar auf unter 10.000 Punkten. Viele Analysten und Experten waren damals der Meinung, dass die Sorge um die Entwicklung in China zu groß wäre und der DAX sich wieder erholen müsste. Wenige Wochen später stieg der DAX wieder auf einen Wert von knapp über 10.000 Punkten. Ob die Marke von 12.000 Punkten wieder erreicht wird, ist von vielen Faktoren abhängig.

 

12.000 Punkte sind 2016 im DAX möglich?

Natürlich hängt es vor allem von der Wirtschaft ab, ob der DAX 2016 die Marke von 12.000 Punkten noch einmal erreicht. Grundsätzlich muss erwähnt werden, dass der deutsche Leitindex bereits seit vielen Jahren attraktiv ist und immer mehr Menschen in Aktien investieren. Auch die Anleihen, die von der EZB jeden Monat gekauft werden tragen dazu bei, dass die Märkte gestützt werden.

 

Wie geht es im DAX 2017 weiter?

Eine Prognose für 2017 ist weitaus schwieriger, als für das Jahr 2016. Fakt ist, dass sich vor allem durch kleinere Krisen immer wieder Einstiegsmöglichkeiten bei etablierten Unternehmen geben. Wer Zeit hat, sollte in jedem Fall abwarten, bis ein Einstieg in einem Unternehmen gewagt wird. Nichts desto trotz ist zu erwähnen, dass im DAX in jedem Fall Risiken vorhanden sind.

 

Es ist durchaus möglich, dass Firmen in die Pleite gehen und das gesamte Investment verloren ist. Gleichzeitig bieten sich aber auch große Chancen für alle, die viel investieren möchten. Unsere Aktien Kategorie (siehe Link: https://www.aktienredaktion.de/category/aktien/) bietet viele Informationen zu DAX Prognosen für 2016 und 2017 sowie zu attraktiven DAX Titeln mit Dividenden – eine Haftung wird jedoch nicht übernommen!

Was ist eigentlich eine Aktie? – Definition und Infos

Die Frage „was ist eigentlich eine Aktie?“ erscheint zunächst trivial und einfach zu beantworten, doch dahinter steckt eine breite Palette an Möglichkeiten, wie Aktien definiert und erklärt werden können. Aktien stellen einen Anteil an einem Unternehmen, bzw. am Grundkapital eines Unternehmens dar. Gekauft und verkauft werden können Aktien an der Börse. Dazu ist es notwendig, dass ein Depot eröffnet wird. Unser Depotvergleichsrechner hilft, ein passendes Depot zu guten Konditionen und z.B. mit kostenloser Depotführung zu finden. Zu beachten ist beim Kauf der Nennwert der Aktien. Sofern alle Aktien den gleichen Nennwert haben, haben sie auch den gleichen Anteil am Grundkapital eines Unternehmens. Heute ist dies der Standard. In der Regel sind Aktien so genannte Inhaberaktien, die aussagen, dass dem Aktionär ein gewisser Teil am Unternehmen gehört. Wer Aktien von einem Unternehmen hat, kann zum Beispiel an der Hauptversammlung des Unternehmens teilnehmen. Regelmäßig werden die Einladungen dazu an die Aktionäre per Post verschickt.

 

Aktionäre können Dividenden durch Aktienbesitz bekommen

Wer eine Dividende bekommen möchte, sollte die Aktien vor der Hauptversammlung, bzw. vor dem EX-Dividende Tag im Depot liegen haben. Die Dividende wird dann automatisch gutgeschrieben, bzw. auf das Verrechnungskonto gutgeschrieben. Auch die Besteuerung hinsichtlich der Abgeltungssteuer wird automatisch von Seiten der Bank durchgeführt. Ebenso findet in der Regel eine steuerliche Anwendung des Solidaritätszuschlages statt und ggf. der Kirchensteuer, welche auch bezahlt werden muss.  
Grundsätzlich zahlen viele deutsche Unternehmen eine Dividende aus – meist einmal im Jahr. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Unternehmen dazu verpflichtet sind. Sie entscheiden selbst, ob eine Dividende ausgezahlt wird und in welcher Höhe (Infos zum Thema Dividenden). Wer eine Aktie besitzt bekommt für jede Aktie den einfachen Wert der Dividende ausgezahlt.

 

Risiko beim Kauf und Verkauf von Aktien

Wer Aktien kaufen, oder auch verkaufen möchte, geht damit bestimmte Risiken ein. Natürlich ist es möglich, dass eine Aktie deutlich steigt und damit deutliche Gewinne erzielt werden können. Dafür gibt es allerdings keine Garantie. Es ist genauso gut möglich, dass Aktien ins bodenlose Fallen und sogar ein Verlust von 100% der Anlagesumme ist möglich, nämlich wenn das Unternehmen, von dem die Aktien gekauft wurden, zahlungsunfähig sprich insolvent ist. 
Risiken gibt es beim Kauf und Handel mit Aktien immer, was natürlich berücksichtigt werden muss. Für den Kauf und für den Handel von Aktien ist ein Depot notwendig – eröffnet werden kann es direkt über das Internet, zum Beispiel über unseren Depot Vergleichsrechner auf dieser Seite. Die Bedienung ist leicht und viele Depots werden sogar ohne Kontoführungsgebühren angeboten.

Wie bekomme ich eine Dividende gutgeschrieben?

Die Dividende ist eine Zahlung von Seiten eines Unternehmens an einen Eigentümer, bzw. an einen Aktionär. Viele DAX Konzerne und andere Aktiengesellschaften schütten einen Teil ihres Gewinns in Form einer Dividende an die Aktionäre aus. Das bedeutet, dass z.B. einmal im Jahr eine Dividende auf dem Verrechnungskonto zum Depot gutgeschrieben wird. Viele Aktionäre und Aktienbesitzer fragen sich jetzt: Wie bekomme ich die Dividende auf mein Konto? Die Antwortet lautet: automatisch! Wer Aktien in seinem Depot hat, bekommt in der Regel von der Bank ein kostenfreies Referenzkonto gestellt, auf welchem dann die Dividendenzahlungen gutgeschrieben werden.

 

Wie oft wird die Dividende an die Aktionäre ausgezahlt?

Wie oft und ob überhaupt und in welcher Höhe eine Dividende ausgezahlt wird bestimmen die Unternehmen selbst. Bei vielen Unternehmen wird die Dividende einmal im Jahr ausgeschüttet – so zumindest in Deutschland. In den USA ist es häufig üblich, dass die Unternehmen die Dividende einmal im Quartal ausschütten. Ob und in welcher Höhe eine Dividende gezahlt wird, bestimmt das Unternehmen selbst. Es gibt Unternehmen, die gar keine Dividenden auszahlen. Andere Unternehmen variieren die Höhe der Dividende danach, wie hoch die Gewinne im vergangenen Geschäftsjahr gewesen sind. Auch kann es dazu kommen, dass die Zahlung der Dividende in bestimmten Jahren ausgesetzt wird. Die Lufthansa AG wird z.B. für das Geschäftsjahr 2014 keine Dividende auszahlen (Infos zu Dividenden). Die Metro AG hingegen hat für das Geschäftsjahr 2014 wieder eine Dividende in Höhe von 0,90 Euro je Aktie ausgezahlt – im Vorjahr wurde keine Dividende gezahlt. Bei der Commerzbank wird bereits seit einigen Jahren keine Dividende gezahlt. Wer sich für Aktien interessiert sollte sich also vor dem Kauf darüber informieren, ob das Unternehmen eine Dividende zahlt, oder nicht.

 

Stockdividende oder Bardividende? Wo ist der Unterschied?

Dividenden können in verschiedenen Formen ausgezahlt werden. Mit der so genannten Bardividende ist eine Dividendenform gemeint, bei welcher Bargeld ausgezahlt wird. Die Dividende wird auf dem Verrechnungskonto gutgeschrieben. Auch um die Besteuerung braucht sich der Anleger nicht kümmern, da die Steuern (Abgeltungssteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) automatisch abgeführt werden. Bei einer so genannten Stockdividende bekommt der Aktionär keine Gelder auf sein Referenzkonto überwiesen, sondern zusätzliche Aktien.
 
Wer sich über die Zahlungen von Dividenden von einem bestimmten Unternehmen informieren möchte, findet diese häufig im Bereich „Investor Relations“ auf der Homepage des entsprechenden Unternehmens sowie auf diversen Online Portalen und in unseren Dividendenartikeln. Damit Aktien gekauft werden können, muss ein Depot eröffnet werden. Am Ende dieser Seite ist ein Depotvergleichsrechner eingebunden, der helfen kann, ein gutes Depot zu finden. Beim Kauf von Aktien muss immer berücksichtigt werden, dass diese einem Risiko unterliegen: Sie können steigen, aber auch ins bodenlose fallen.

Wie funktioniert ein Depotwechsel und was kostet er?

Es gibt verschiedene Szenarien, unter denen ein Depotwechsel für Aktieninhaber interessant ist. Fakt ist, dass der Depotwechsel ein Thema ist, bei dem immer wieder Fragen auftreten – wie schnell funktioniert ein Depotwechsel? Welche Kosten oder Gebühren fallen bei einem Depotwechsel an? Sind nur einige Beispiele an Fragen, die Aktieninhaber haben, wenn sie ein Depot suchen. Der Wechsel eines Depots ist deutlich leichter, als sich viele Aktionäre denken, doch welche Vorteile kann der Depotwechsel mit sich bringen? Wir listen in diesem Artikel einige Beispiele auf, warum der Depotwechsel interessant sein könnte – glauben Sie nicht? Bitte einfach weiterlesen.

 

Warum ist der Depotwechsel unter Umständen sinnvoll?

Der Depotwechsel kann unter bestimmten Umständen sinnvoll sein und sogar dazu führen, dass unter dem Strich Kosten gespart werden. Hier eine kleine Liste von Punkten, weshalb viele Anleger das Depot wechseln:

 

  1. Neuer Depotanbieter verlangt keine Depot/Kontoführungsgebühren
  2. Orderkosten/Transaktionskosten bei neuem Depotanbieter sind niedriger
  3. Neuer Anbieter wirbt mit einer Übertragsprämie beim Depotwechsel (zum Teil über 100 Euro)

 

Dies sind die bekanntesten Gründe, weshalb ein Depot gewechselt wird. Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Gründe, Aktien in ein anderes Depot übertragen zu lassen, wie zum Beispiel die Erbschaft von Aktien oder die Bündelung von Aktien aus verschiedenen Depots.

 

Was kostet ein Depotwechsel?…und wie lange dauert er?

Der Wechsel eines Depots kostet den Verbrauch, bzw. den Inhaber des Depots keine Gebühren. Im Jahr 2004 gab es eine Entscheidung des Bundesgerichtshof, welcher besagt, dass die alte Bank dem Kunden für den Wechsel keine Gebühren veranschlagen darf (Quelle: Verbraucherzentrale NRW). Dies führt dazu, dass der Depotübertrag problemlos und ohne großen Aufwand durchgeführt werden kann. Die Aktien werden von Seiten der Bank im Depot zwar verwaltet, Eigentümer ist jedoch die Person, die die Aktien gekauft hat.

 

Für den Übertrag der Aktien von einem Depot in ein anderes gibt es spezielle Formulare. Diese werden ausgefüllt und der Bank zugestellt. Im Anschluss findet der Depotübertrag statt. Dieser kann wenige Tage, oder ein paar Wochen dauern. Grundsätzlich beachtet werden sollte, dass innerhalb der Transaktionszeit natürlich kein Verkauf oder Kauf der Aktien durchgeführt werden kann. Wer auf der Suche nach einem neuen Depot ist, kann unseren Depotvergleich im Internet nutzen (Direktlink zum Vergleich), oder auch den Depotrechner am Ende dieses Artikels nutzen.

Aktien geerbt – Besteuerung der Dividende?

Wer Aktien geerbt hat, oder ein komplettes Depot mit einem hohen Bestand an Aktien, der fragt sich natürlich erst einmal, wie er damit umgehen soll. Fakt ist, dass viele Aktiendepots vererbt werden und die Menschen, die ein solches Depot erben gar nicht wissen, was für einen enormen Wert sie damit bekommen. Gerade wenn die Aktien vor dem 31.12.2008 gekauft wurden, ist das Depot interessant, da zum Beispiel die Aktien Bestandsschutz haben und nach einer Haltedauer von 1 Jahr vom Erben steuerfrei verkauft werden können. Wer Aktien erbt unterliegt nicht den gleichen Rechten wie Personen, die eine Aktie kaufen und damit einen Neuerwerb durchführen. Wertpapiere und Aktien, die vererbt wurden, werden zu den gleichen Konditionen versteuert, wie es auch beim Erblasser der Fall ist, welcher diese Papiere irgendwann einmal gekauft hat.

 

Wie gehe ich mit geerbten Aktien um?

Es gibt viele Tipps im Internet zum Thema Aktien erben und wie damit umgegangen werden kann. Wer sich mit den Aktien gar nicht auskennt und z.B. aufgrund der hohen Summe nicht alles an die große Glocke hängen möchte, der kann sich über das Internet gut informieren und sich sein eigenes Bild davon machen, was die Aktien wert sind. Grundsätzlich können die Aktien häufig mit einem guten Gewinn verkauft werden, wenn sie vor vielen Jahren gekauft wurden und die Kurse heute deutlich höher liegen. Wer sich langfristig die Entwicklung diverser Aktien anschaut wird merken, dass es durchaus attraktiv sein kann, Aktien über mehrere Jahrzehnte im Depot liegen zu haben. Ein höherer Aktienkurs sowie attraktive Dividendenzahlungen können lukrativ sein – hier einige Beispiele für ein Vorgehen mit geerbten Aktien:

 

  • Aktien liegen lassen und von der Dividende (falls vorhanden) jedes Jahr profitieren?
  • Aktien mit Gewinn verkaufen?
  • Aktien mit Kursverlust verkaufen?
  • Aktien liegen lassen und kauf Kurssteigerung warten?

 

Es ist häufig von der persönlichen Situation abhängig, ob Aktien verkauft werden, oder noch länger gehalten werden. Dies ist vor allem davon abhängig, ob gerade Bargeld benötigt wird, oder ob das Depot als attraktives Finanzpolster angesehen werden kann.

 

Kann ich mit meinen Aktien das Depot wechseln?

Es ist ohne Probleme möglich, einen Umzug der Aktien in ein anderes Depot z.B. bei einer anderen Bank zu veranlassen. Die Aktien gehören nicht der Bank, sondern werden hier lediglich verwaltet. Das bedeutet, dass sie problemlos zu einem eigenen Depot, oder zu einem anderen Bankinstitut transferiert werden können. Ein passendes Depot kann zum Beispiel in unserem umfangreichen Depotvergleich Artikel gefunden werden, oder durch den Vergleichsrechner am Ende dieses Artikels. Für den Depotwechsel zu einer anderen Bank fallen in der Regel keine Kosten an. Es gibt ein einfaches Formular, das dafür ausgefüllt werden muss. Zu erwähnen ist, dass der Depotwechsel mehrere Tage bis Wochen dauern kann und in dieser Zeit keine Aktien gekauft oder verkauft werden können. Wer Aktien erbt, kann sie also problemlos auf ein anderes Depot transferieren

Wie hoch ist die Abgeltungssteuer bei Aktien?

Wer mit Aktien handelt, das heißt Aktien kauft, um sie später mit Gewinn zu verkaufen, oder die Dividende zu kassieren, dessen Umsätze unterliegen natürlich auch einer Besteuerung. Die so genannte Abgeltungssteuer gilt in Deutschland seit dem 1. Januar 2009 und wird direkt von der Bank, bei der das Depot geführt wird, weiter an das Finanzamt geleitet. Fakt ist, dass auch hier der Sparerpauschbetrag genutzt werden kann. Wer einen Verstellungsauftrag einreicht, kann als Alleinstehender bis 801 Euro, bei verheirateten Personen bis 1.602 Euro steuerfrei an Dividenden, Aktiengewinnen oder Zinseinkünften mitnehmen. Darüber hinaus, oder falls kein Freistellungsautrag bei der Bank eingereicht wurde, muss die Abgeltungssteuer bezahlt werden. Diese liegt bei einem Steuerwert von 25% zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. der Kirchensteuer.

 

Wie setzt sich die Abgeltungssteuer zusammen?

Die in Deutschland seit dem 1. Januar 2009 gültige Abgeltungssteuer setzt sich im Wesentlichen aus bis zu 3 Komponenten zusammen. Wer nicht in der Kirche ist, hat eine Abgeltungssteuer zu zahlen, die ohne die Kirchensteuer auskommt:

 

  • 25% Abgeltungssteuer
  • 5,5% Solidaritätszuschlag (auf die Abgeltungssteuer)
  • Gegebenenfalls Kirchensteuer

 

Der Solidaritätszuschlag (Soli) in Höhe von 5,5% wird auf die Abgeltungssteuer (25%) erhoben. Das bedeutet, dass sich eine Gesamtbelastung in Höhe von 26,375% zuzüglich ggf. der Kirchensteuer ergibt. Die gesamte steuerliche Belastung wird direkt von der Bank an das Finanzamt bzw. an die zuständigen Stellen abgeführt, so dass der Depotinhaber sich um nichts mehr kümmern muss. Die Abgeltungssteuer sowie der Soli und auch die Kirchensteuer werden sofort fällig, wenn z.B. Dividenden gutgeschrieben werden, oder Aktien mit Gewinn verkauft werden. Zusätzliche Kosten können die so genannten Orderkosten sein, die für den Verkauf der Aktien anfallen. Tipps zum Thema Orderkosten finden sich in unserem Orderkosten Artikel auf dieser Seite.

 

Depot über das Internet eröffnen und online führen

Wer auf der Jagd nach attraktiven Dividenden und hohen Renditen (Tipps zu hohen Dividenden) ist, der wird sich auch 2015 im Internet gerne nach einem kostengünstigen Depot umschauen, das im besten Fall sogar auf die Depotführungsgebühren verzichtet. Unser Depot Vergleichsrechner am Ende dieser Seite kann sehr behilflich sein, wenn es darum geht, dass eine Aktie gefunden wird, die zuverlässig eine hohe Dividende zahlt. Beachtet werden muss jedoch, dass das Traden mit Aktien immer einem gewissen Risiko bis hin zum Totalverlust unterliegt.

Aktien Ratgeber für Amateure: Was sind Orderkosten?

Wer mit Aktien handelt, hat in der Regel für jeden Trade Orderkosten zu entrichten, doch der Reihe nach. Was ist überhaupt ein Trade? Mit einem Trade wird eine Handlung wie zum Beispiel ein Kauf von Aktien, oder auch ein Verkauf von Aktien bezeichnet. Dabei spielt es keine Rolle, ob in einem Trade nur 1 Aktie gekauft oder verkauft wird, oder ob 500 Aktien mit 1 Trade gekauft oder verkauft werden. Für jeden Trade im Depot muss der Depotbesitzer eine Ordergebühr bezahlen. Diese wird nach verschiedenen Faktoren festgelegt und ist natürlich auch vom Depotanbieter abhängig. Was sind jetzt Orderkosten und wie setzen sie sich zusammen?

 

Was sind Orderkosten beim Kauf oder Verkauf von Aktien?

Die Orderkosten werden bei den meisten Banken am Kurswert festgelegt. Häufig betragen sie 0,25% vom Kurswert zuzüglich einer Börsenplatzgebühr, die gegebenenfalls anfällt. Fakt ist, dass es natürlich auch davon abhängig ist, ob die Aktien auf einem deutschen Börsenplatz, wie z.B. Xetra gekauft werden, oder ob sie auf den internationalen Markt gekauft werden. Bei vielen Aktienanbietern sind die Ordergebühren Limitiert. Sie liegen für einen Trade bei z.B. mindestens 9,90 Euro und sind auch im Maximum auf z.B. 49,90 oder 59,90 Euro limitiert. Genaueres zu den Preisen findet sich in der Übersicht eines jeden Depot Anbieter. Die Kosten können allerdings auch durch Pauschalen abgedeckt werden. Bei vielen Online Brokern, wie sie z.B. in unserem Vergleichsrechner am Ende dieses Artikels genannt werden, ist es möglich, dass für eine pauschale Gebühr ein Trade vollzogen werden kann – unabhängig davon, in welchem Umfang. Gerade für Vieltrader lohnt es sich, auf die Orderkosten zu achten. Gleichzeitig gibt es die Möglichkeit, dass sich z.B. der Kauf oder Verkauf von kleineren Mengen an Aktien kaum lohnt, da die Orderkosten recht hoch sind. Allgemeine Informationen zu Aktien gibt es in unserer Aktien Kategorie auf dieser Seite.

 

Wie finde ich ein Depot mit niedrigen Orderkosten oder Ordergebühren?

Wer ein Depot mit niedrigen Ordergebühren bzw. niedrigen Orderkosten sucht, der kann dieses z.B. über den Depotvergleich auf unserer Seite finden. Über den Vergleichsrechner ist es möglich, dass binnen weniger Minuten ein passendes Depot gefunden werden kann. Dieses kann sogar direkt über das Internet eröffnet werden. Die Zugangsdaten werden kurz nach Absenden des Antrages per Post dem Antragsteller zugeschickt, so dass dieser bald mit dem Kauf oder Verkauf von Aktien beginnen kann. Grundsätzlich berücksichtigt werden sollte, dass Aktien natürlich auch Verluste erbringen können .Wer mit Aktien handelt sollte immer wissen, dass Verluste bis hin zur Totalpleite möglich sind und jeder das Risiko selbst trägt.

Drillisch AG – Erfolgsunternehmen mit gestiegenen Dividendenaussichten?

Die Drillisch AG ist als Dienstleiter im Bereich Kommunikation sehr stark gewachsen. Regelmäßig werden auf der Homepage der Drillisch AG (Quelle: Drillisch AG) Informationen und Presseberichte veröffentlicht, über welche Interessierte und Aktionäre sich updaten können. Die Dividende, die für das Geschäftsjahr 2014 gezahlt wird, liegt voraussichtlich bei einem Wert von 1,70 Euro je Aktie – der höchste Wert, der bis dato vom Unternehmen als Dividende an die Aktionäre gezahlt wurde. Das Unternehmen Drillisch ist hauptsächlich im Bereich Kommunikation tätig. Darüber hinaus arbeitet es auch im Bereich der Software. Es handelt sich bei der Drillisch AG um einen Anbieter, der seine Dienstleistungen aus dem Bereich Daten und Sprachdienste für mobile Nutzer netzunabhängig anbietet. Die Dienstleistungen, die von Drillisch im Bereich Mobilfunk angeboten werden, sind in den bekannten Netzen der von E-Plus und O2 sowie bei Vodafone und der Telekom nutzbar.

 

Drillisch – mehr als nur eine kleine Firma

Hinter dem Drillisch Konzern stecken mehrere Marken, die zu großen Teilen über das Internet agieren, bzw. ihre Produkte online vermarkten. DeutschlandSIM, McSIM und auch Simply sind nur einige der Marken, die zur Drillisch AG zählen. Die Aktie des Unternehmens konnte innerhalb der vergangenen Jahre deutlich steigen. Die Drillisch AG Aktie liegt im April 2015 bei einem Wert von rund 40 Euro – ein Vielfaches von dem Wert, bei welchem die Aktie noch vor einigen Jahren lag. Die Drillisch AG ist nicht nur wegen des stark angestiegenen Aktienkurses, sondern auch wegen der attraktiven Dividende sehr gefragt. Auch beim aktuellen Kaufpreis von rund 40 Euro liegt die Dividendenrendite bei einer Dividende von 1,70 Euro je Aktie bei etwa 4,25% – wirklich beachtlich.

 

Dividende der Drillisch AG innerhalb der vergangenen Jahre

Die Dividende der Drillisch AG ist innerhalb der vergangenen Jahre deutlich angestiegen. Derzeit prognostiziert das Unternehmen für das aktuelle Geschäftsjahr 2015 eine Dividende in mindestens der gleichen Höhe wie für 2014, also 1,70 Euro je Aktie oder sogar mehr.

 

Geschäftsjahr – Dividende

 

  • 2014 – 1,70 Euro
  • 2013 – 1,60 Euro
  • 2012 – 1,30 Euro
  • 2011 – 0,70 Euro
  • 2010 – 0,50 Euro
  • 2009 – 0,30 Euro

 

Die Dividende der Drillisch AG hat sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Viele Anleger gehen davon aus, dass die Dividende in den nächsten Jahren weiter steigen könnte. Es ist möglich, dass Drillisch bedingt durch die Nutzungsmöglichkeit weiterer Netzkapazitäten nicht nur die Umsätze, sondern auch die Gewinne deutlich steigern könnte. Somit ist es durchaus möglich, dass nicht nur die Aktie, sondern auch die Dividende nachhaltig steigen kann. Eine Garantie dafür gibt es natürlich nicht, denn auch die Drillisch Aktie unterliegt wie alle Aktien einem gewissen Risiko. Zum Kauf und Handel der Drillisch Aktie wird ein Depot benötigt – wer zum Depot weiterlesen möchte, findet bei uns ebenfalls Infos.

Deutsche Bank – Aktienverlauf, Prognose und Dividende 2015

Die Deutsche Bank ist eine der Aktie, die besonders häufig diskutiert wird und die von vielen Aktionären und Anlegern angefragt wird. In zahlreichen Foren finden Diskussionen über das Wertpapier der größten deutschen Bank statt. Häufig interessieren sich die Aktionäre über die Strategie für 2015 und kommende Jahre bei der Deutschen Bank sowie über die Höhe der Dividendenzahlung. Dabei ist es interessant, wie hoch die Dividendenzahlung für die vergangenen Geschäftsjahre war und natürlich auch, wie die Prognose für die kommende Dividendenzahlung ausfällt. Bei der Deutschen Bank ist die Dividende in den letzten Jahren sehr stabil belieben. Für die Geschäftsjahre von 2009 bis inklusiv 2014 wurde jeweils im darauf folgenden Jahr (in der Regel gegen Ende Mai) eine Dividende in Höhe von 0,75 Euro je Aktie gezahlt. Bevor es 2007/2008 zur Finanzkrise kam, lag die Dividende der Deutschen Bank darüber. Für das Jahr 2006 wurde eine Dividende in Höhe von 4 Euro je Aktie gezahlt, 2007 waren es sogar 4,50 Euro je Aktie.

 

Deutsche Bank – Dividenden Historie der größten deutschen Bank

Nachfolgend listen wir die Dividendenhöhe der Deutschen Bank in den vergangenen Jahren auf. Dies ist natürlich eine Garantie dafür, dass die Dividendenhöhe beibehalten wird, oder eine Dividende gezahlt wird. Die Dividende ist eine freiwillige Leistung der Bank und kann auch ausgesetzt werden.

 

Geschäftsjahr – Dividende

 

  • 2009 bis 2014 – 0,75 Euro
  • 2008 – 0,50 Euro
  • 2007 – 4,50 Euro
  • 2006 – 4,00 Euro
  • 2005 – 2,50 Euro

 

Das Unternehmen Deutsche Bank ist bereits seit vielen Jahren ein zuverlässiger Dividendenzahler. Fakt ist, dass das Unternehmen immer wieder Hochphasen und Tiefs erlebt, in denen die Aktie häufig sehr hoch, oder auch sehr niedrig steht. Historisch betrachtet niedrige Kurse liegen häufig im Bereich von etwa 20 bis 25 Euro je Aktie. Gemessen an der aktuellen Dividende in Höhe von 0,75 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2014 bedeutet dies eine Dividendenrendite von etwa 3%, was deutlich attraktiver als jedes Tagesgeldkonto ist. Informationen zur Dividende der Deutschen Bank gibt es auf der Homepage des Unternehmens (Quelle: Deutsche Bank).

 

Deutsche Bank – Rückschläge und Erfolge

Die Deutsche Bank ist eine interessante Aktie. Die Zahlen für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2014 fielen deutlich positiver aus, als es von vielen Analysten erwartet wurde. Der Aktienkurs der Deutschen Bank stieg deutlich an. Während die Aktie zu Beginn des Jahres 2015 noch bei rund 25 Euro lag, liegt der Aktienkurs im Monat April 2015 bis in den Mai 2015 im Bereich von etwa 30 bis 33 Euro, was einer Steigerung von etwa 25 bis 30% entspricht. Wer sich allgemein für das Thema Dividenden interessiert und auch z.B. die hohe Dividende der Münchener Rück interessant findet, kann in unserem Artikel weiterlesen.

Wincor Nixdorf – Dividendenhistorie und Ausblick auf die neue Strategie

Die Aktie des Konzerns Wincor Nixdorf kam in den vergangenen Monaten mächtig unter Druck. Der Konzern, der vor allem für Bankensoftware, Kassensysteme und Geldautomaten bekannt ist, erfuhr ein Umsatzminus. Als Folge des veränderten Ausblicks in die Zukunft wurde bekannt gegeben, dass es zu Umstrukturierungen kommen wird (Quelle Wincor Nixdorf). Derzeit arbeiten leicht über 9.000 Mitarbeiter im Unternehmen. Für die Zukunft wird mit einem Stellenabbau von etwa 12% gerechnet. Rund 1.100 Stellen sollen im Konzern abgebaut werden. Gleichzeitig sollen neue Stellen im Bereich Software aufgebaut werden. Von den rund 1.100 Mitarbeitern sind allein 500 Arbeitsplätze in Deutschland betroffen. Im übrigen Europa sind es weitere 250 Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen werden.

 

Wincor Nixdorf – neue Strategie ab 2015

Der Konzern Wincor Nixdorf wird sich in der Zukunft vor allem auf so genannte „Professional Services“ und auf das Geschäft mit Software spezialisieren. Viele Analysten bewerten dies positiv, was daran liegt, dass gerade im Geschäftsfeld digitales bezahlen sowie Online Banking immer mehr auf die mobile Schiene gesetzt wird. Die Hardware Strategie soll im Unternehmen Wincor Nixdorf überarbeitet werden. Für den Bereich „Bargeldloses Bezahlen“ soll es künftig eine selbstständige Einheit des Unternehmens geben. Gleichzeitig findet im gesamten Konzern eine Straffung der Verwaltungskosten statt

 

Die Wincor Nixdorf Aktie notierte nach den Zahlen bei etwa 35 bis 37 Euro je Papier. Wenige Tage zuvor lag die Aktie noch bei rund 48 bis 50 Euro. Das Unternehmen arbeitet an einem Wandel. In wie fern sich die Dividende in den kommenden Jahren ändern wird, bleibt abzuwarten. Wir listen an dieser Stelle die Dividendenzahlungen für die vergangenen Geschäftsjahre auf:

 

Geschäftsjahr – Dividende

  • 2013/2014 – 1,75 Euro
  • 2012/2013 – 1,48 Euro
  • 2011/2012 – 1,05 Euro
  • 2010/2011 – 1,70 Euro
  • 2009/2010 – 1,70 Euro

 

Die Aktie von Wincor Nixdorf kann bereits seit dem Jahr 2004 gekauft werden. Der Ausgabepreis lag damals bei rund 20 Euro. In den darauf folgenden Jahren wurden in der Spitze Kurse von rund 60 Euro erreicht. Im Jahr 2006/2007 liefen die Geschäfte so gut, dass für dieses Jahr eine Dividende in Höhe von 1,88 Euro + 0,90 Euro gezahlt wurde. Fragen zur Aktie von Wincor Nixdorf können direkt an die Pressestelle des Unternehmens gerichtet werden, welche z.B. über die Homepage erreicht werden kann. Welche Dividende für das Geschäftsjahr 2014/2015 im Jahr 2016 gezahlt wird, bleibt noch offen. Traditionell zahlt das Unternehmen die Dividende im Monat Januar aus, so dass die nächste Zahlung im Januar 2016 bevor steht. Weitere Aktien und Dividenden für 2015 finden Sie hier auf unserer Unterseite.