Aktionäre aufgepasst – DAX kühlt sich ab

Der deutsche Aktienindex DAX hat sich in den vergangenen Tagen richtig abgekühlt. Vor kurzem wurde noch die Marke von 10.000 Punkten durchbrochen, derzeit steht der Leitindex bei deutlich unter 9.500 Punkten und viele Kurse sind weit von ihren einstiegen Top Zahlen entfernt. Deutlich runter ging es in der jüngsten Vergangenheit unter anderem für die Aktien der Deutschen Bank, für die Deutsche Lufthansa sowie für die Aktie des Sportartikelherstellers Adidas, der mehr als 15% an Verlusten hinnehmen musste. Auch im Tecdax kamen mit Drillisch sowie mit Freenet einige Unternehmen unter die Räder, die über einen langen Zeitraum im Jahr 2014 nur steigende Zahlen zu vermelden hatten. Fakt ist, dass gerade Freenet und Drillisch grundsätzlich gute Zahlen schreiben, jedoch auch hier die Gesamtabkühlung des Marktes dazu geführt hat, dass die Aktien in den Keller gingen und zum Teil deutliche Verluste von über 10% hinnehmen mussten. Der Mobilfunkdienstleister Drillisch verspricht seinen Anlegern attraktive Dividenden. Für die kommenden Jahre bleibt Drillisch weiterhin attraktiv: Der Vorstand hat verkündet, dass mit einer Dividende in Höhe von mindestens 1,60 Euro für die Jahre 2014 und 2015 zu rechnen sein. Auch die Deutsche Telekom hat sich in ihrer Dividendenstrategie bereits festgelegt und will auch für das aktuelle Geschäftsjahr 2014 eine Dividende in Höhe von 0,50 Euro je Aktie zahlen.

 

Dax kühlt sich ab

Dax kühlt sich ab

 

Metro Aktie sank deutlich

Auch die Aktie des Großhandelskonzerns Metro sank in den letzten Wochen ziemlich stark. Das Papier, das zuvor auf Werte von über 32 Euro schnellte, liegt derzeit bei leicht unter 25 Euro. Fakt ist, dass nicht nur die Metro, sondern auch viele andere Einzelhändler zu kämpfen haben. Vor allem Firmen und Geschäfte, die mit Russland zusammenarbeiten haben derzeit große Probleme und können eventuell Waren nicht mehr exportieren, die sonst im ehemaligen Zarenreich ohne Probleme gekauft werden würden. Nicht nur die Aktie der Metro, sondern grundsätzlich sanken die Aktien auf dem Markt deutlich. Für einen Kauf erscheint es bei vielen Aktien jedoch noch zu früh. Es ist nicht absehbar, wie lange sich z.B. der Krieg im Gaza Streifen sowie die Krise mit Russland hinziehe und wann es wieder grünes Licht für steigende Kurse gibt. Sicherlich werden die aktuellen politischen Entwicklungen ein großes Ausmaß darauf haben, wie sich die Börse entwickelt.

 

Aktien zu guten Kursen im Depot? Halten!

Wer bereits Aktien im Depot hat und diese zu einem attraktiven Preis gekauft hat, sollte sie in jedem Fall halten, wenn das Geld nicht dringend benötigt wird. Gerade attraktive Aktien können nach Beendigung der Krise und des Krieges wieder schnell in die Höhe ziehen und somit für Gewinne sorgen. Derzeit gilt es aber, die aktuelle Krise zu überstehen und somit dafür zu sorgen, dass keine weiteren Verluste mehr realisiert werden.