Wer sich mit dem Traden von Aktien beschäftigt, der wird häufig darüber nachdenken, ob er eher auf die Dividende aus ist, oder darauf, dass innerhalb einer kurzen Zeit ein großer Kurssprung geschafft wird und das Papier somit deutlich mehr ist und mit einem großen Gewinn wieder verkauft werden kann. Gerade die Dividende ist für viele Investoren interessant, jedoch können große Kurssprünge auf die Dauer deutlich mehr ausmachen, als wenn die Aktie durch die Dividende ein wenig höher geht. Es muss also genau berechnet werden, was die Dividende wirklich bringt und wie groß die Auswirkungen auf den Aktienkurs sind. Fakt ist, dass es natürlich attraktiv sein kann, wenn eine besonders gute Aktie mit einer hohen Dividende lockt, das Papier selbst zeitgleich auch noch im Keller ist. Beachtet werden sollte in solchen Situationen allerdings auch, dass es durchaus möglich ist, dass Aktien keine Dividende auszahlen, da diese eine freiwillige Unternehmensleistung darstellt, die auch wieder gestrichen werden kann.
Kurssprünge wirklich nutzen – die Angst vor dem Verkauf
Viele Aktionäre drücken sich davor, eine Aktie, die gerade gut läuft, wieder zu verkaufen. Das liegt daran, dass es natürlich immer wieder die Möglichkeit geben könnte, dass das Papier noch besser läuft und die Aktie noch weiter nach oben steigt. Genau so gut kann es aber auch einen herben Rückschlag geben. Die meisten Aktionäre denken jedoch positiv und gehen davon aus, dass eine Aktie, die einmal gut läuft, weiter gut läuft und somit weitere Gewinne gemacht werden können – wenn das Papier irgendwann mal verkauft wird. Fakt ist allerdings auch, dass nie der optimale Zeitpunkt für den Kauf, oder für den Verkauf gefunden wird. Somit sollten sich Aktionäre beim Kauf und auch Verkauf auf bestimmte Kurse festlegen, oder auf eine % Rendite, die sie erzielen möchten.
Nicht emotional handeln – nach Zahlen und Fakten gehen
Wer eine Aktie gekauft hat, die sich langsam positiv entwickelt und die ersten Gewinne einfährt, ist es zu empfehlen, diese weiter zu verfolgen, aber sich auch ein Limit zu setzen. Es ist zu im Beispiel zu empfehlen, sich als persönliche Grenze einen Gewinn von 30% vor Steuern zu setzen und die Aktie zu verkaufen, sobald dieser erreicht wurde. Auf lange Sicht ist das einfacher und auch beruhigender, als immer wieder neue Kurse zu verfolgen und zu hoffen, dass die Aktie weiter steigt. Wer realistische Ziele setzt und diese verfolgt, kann auf Dauer sicherer traden, als ein nervöser und emotional gesteuerter Anleger.
